Pokalpleite gegen Hoffenheim - Aue-Trainer geht auf Schiedsrichter los
Nichts wurde aus der Pokal-Sensation: Erzgebirge Aue verliert das Erstrundenspiel gegen die TSG Hoffenheim 0:4 (0:3). Bereits zur Pause ist alles klar. Der Viertligist bleibt ohne Chance gegen den Vorjahresfünften der Bundesliga und scheidet erwartungsgemäß im DFB-Pokal aus.
Dennoch kann das Spiel früh in eine andere Richtung gehen. Aue stürmt in der ersten Minute mit Macht, hätte sogar früh einen Elfmeter bekommen können. Doch weder ein Hoffenheimer Handspiel noch ein Foulspiel werden geahndet.
Aue-Trainer Khvicha Shubitidze sauer: „Das Matchglück war nicht bei uns. Es gab zwei sehr unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen, die spielentscheidend waren. Das war mindestens ein Elfmeter. Einmal Hand und einmal ein klares Foulspiel. Wenn es dann mal 1:0 für uns steht, dann läuft es vielleicht in eine andere Richtung.“
Danach spielt Hoffenheim seine Klasse aus und lässt nichts mehr anbrennen. Erste Chance, erstes Tor: Neuzugang Patrick Wimmer kommt am Fünfmeterraum frei zum Schuss, Torwart Martin Männel ohne Chance – 0:1 (6.).
Aue kommt kaum zu eigenen Möglichkeiten und läuft in Konter. Für die Gäste schlägt der nächste Neue zu: Wouter Burger trifft nach schnellem Zusammenspiel mit Wimmer ins lange Eck – 0:2 (17.).
Aue ärgert sich noch einmal über Schiedsrichter Konrad Oldhafer, der vor dem Konter ein Foul an Marcel Bär übersieht und nicht eingreift. Shubitidze: „Das war ein klares Foul an Marcel. Das muss jeder sehen, nicht nur der Hauptschiedsrichter, auch der vierte Offizielle. Direkt danach fällt das 0:2.“
Und: Vor der Pause gelingt den Gästen auch noch der dritte Treffer. Wieder steht Wimmer frei vor Männel und schiebt die Kugel überlegt ein – 0:3 (45.).
Zur Pause ist schon alles klar im Erzgebirgsstadion. Der Regionalligist will die Niederlage nach dem Wechsel in Grenzen halten, stemmt sich gegen den übermächtigen Gegner. Dennoch erhöht die TSG: Der eingewechselte Max Moerstedt kann freistehend ins linke Eck einschieben – 0:4 (63.).
Trotz des Ärgers über den Schiedsrichter erklärte Shubitidze hinterher: „Klar war Hoffenheim die bessere Mannschaft und das haben sie sehr gut gemacht. Aber meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen.“
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Sport.