Islamistischer Anschlag: Opfer des CSD-Anschlags: „Ich dachte, ich werde da sterben“
Bei dem islamistischen CSD-Anschlag stirbt im Juli eine Frau.
Zahlreiche Menschen werden verletzt.
Sebastian S. und Luise D. schildern, wie sie lebensgefährliche Verletzungen erlitten.
Einen Monat nach dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben zwei lebensgefährlich verletzte Opfer zum ersten Mal öffentlich über die Tat gesprochen.
Sebastian S. und seine Freundin Luise D. gehörten zu einer Gruppe von etwa 14 Freunden, die am Abend des 25.
Juli im Tiergarten von dem Attentäter mit einer Machete angegriffen wurde.
Nach ihren Schilderungen in der Zeitung „Die Welt“ und im Podcast based sprang der Angreifer aus einem Gebüsch und stürzte auf die Gruppe zu.
Der Mann habe einen Freund und dann Luise D. angegriffen, berichtet Sebastian S.
Er habe versucht, den Täter abzuwehren. „Ich habe den so geschubst, aber leider nicht kräftig genug, so dass der mich mit einem kräftigen und einem kleineren Hieb mit der Machete bedacht hat.“ Rippen und Lunge schwer verletzt Der Angreifer zertrümmerte Sebastian S. demnach mehrere Rippen und verletzte seine Lunge so stark, dass sie nach außen trat. „Ich dachte wirklich, ich werde da sterben.
Das Blut floss aus mir raus, meine Lunge quoll heraus und ich bin dann da zusammengebrochen auf die Knie“, berichtete der 47-Jährige.
Eine junge Frau leistete Erste Hilfe und legte ihm einen Druckverband an.
Auch ein Polizist und ein Sanitäter halfen ihm.
Im Krankenhaus wurde Sebastian S. nach eigenen Angaben fünfeinhalb Stunden operiert und sei zwischenzeitlich klinisch tot gewesen.
Ein Lungenlappen musste ihm entfernt werden.
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