Todesstrafe: US-Kreise: Livestream soll Militärhinrichtung zeigen
Anfang Dezember wollen die USA erstmals seit mehr als 60 Jahren eine Militärhinrichtung durchführen.
Sie solle öffentlich sein, sagt der US-Verteidigungsminister.
Nun werden mehr Details bekannt.
Die Anfang Dezember geplante Erschießung eines zum Tode verurteilten Attentäters auf einem Militärstützpunkt im US-Bundesstaat Texas soll per Livestream übertragen werden.
Das bestätigte ein Beamter aus dem Pentagon der Deutschen Presse-Agentur.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zuvor bereits gesagt, dass die von Präsident Donald Trump genehmigte Hinrichtung eines früheren Psychiaters des US-Heeres durch ein Erschießungskommando öffentlich stattfinden solle.
Man werde dafür sorgen, dass Menschen die Hinrichtung von Nidal Hasan, der der 2009 ein Massaker auf einem Militärstützpunkt verübte, öffentlich beobachten könnten, sagte Hegseth dem rechtskonservativen US-Sender Real America's Voice. „Die Menschen müssen verstehen, dass solche Taten schwerwiegende Konsequenzen haben.“ Sollte es tatsächlich zu der Exekution kommen, wäre es laut US-Medien die erste Militärhinrichtung in den USA seit mehr als 60 Jahren.
Sie ist für den 3.
Dezember auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas geplant.
Hasan hatte dort 2009 das Feuer auf Soldaten eröffnet und 13 Menschen getötet.
32 weitere Menschen wurden verletzt.
Der damalige Militärpsychiater wurde 2013 von einem Militärgericht zum Tode verurteilt.
Hinrichtungen in den USA aktuell besonders im Fokus Trump hatte die Hinrichtung erst vor Kurzem genehmigt - wenige Tage nachdem im US-Bundesstaat Tennessee ein Hinrichtungsversuch gescheitert war.
Der wegen Mordes verurteilten Christa Pike wurden nach Angaben der Behörden zwei Dosen des Mittels Pentobarbital verabreicht, doch sie lebte weiter.
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