Soziale Medien: Social-Media-Konto ab 15, sichere Spiele - das plant Brüssel
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will Kinder in der EU schützen und Apps wie TikTok und Instagram stärker in die Verantwortung nehmen.
Wie das funktionieren soll und was sie vorschlägt.
Schlaflosigkeit, Mobbing, Selbstverletzung: Eindringlich beschreibt EU -Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, welche Folgen intensive Smartphone- und Social-Media-Nutzung für Kinder haben kann.
Sie will den Zugang für sie deshalb einschränken - und Online-Anbieter in die Pflicht nehmen, dies sicherzustellen. „Die Plattformen sind darauf ausgelegt, Aufmerksamkeit zu erregen.
Algorithmen lernen aus unserem Verhalten und nutzen dieses aus, um uns zum Klicken, Reagieren und Weiter-Scrollen zu bewegen“, sagte von der Leyen in Straßburg. „Das Ziel besteht darin, die Kinder online zu halten und ihre Aufmerksamkeit zu Geld zu machen.“ Sie will deshalb einen Wandel: Soziale Netzwerke , bestimmte Spieleplattformen sowie Anbieter von KI für Kinder und Jugendliche sollen erst nachweisen müssen, dass sie sicher für Kinder sind, bevor diese Zugang zu ihnen bekommen.
Darum geht es: Wichtig: Für Kinder und Jugendliche ändert sich jetzt nicht sofort etwas.
Der Vorschlag der Brüsseler Behörde ist Voraussetzung für eine solche Regelung in der EU.
Bevor sich die Regeln ändern, müssen aber das Europaparlament und die EU-Staaten zustimmen.
Bis sie sich einigen, könnten Monate oder Jahre vergehen.
Verbot für Jüngere: Wenn die Vorschläge der Brüsseler Behörde beschlossen werden, dürfen Jugendliche in der EU künftig einheitlich erst ab 15 Jahren eigene Accounts bei sozialen Netzwerken und Videoplattformdiensten anlegen.
Die Plattformen werden verpflichtet, dies sicherzustellen, durch eine funktionierende Altersüberprüfung. Überprüfung: Diese Alterskontrolle ist ein Knackpunkt.
Schon jetzt schreiben große Plattformen ein Mindestalter von 13 Jahren vor.
Sie setzen das aus Sicht der Brüsseler Internetwächter aber nicht ausreichend durch.
Für die technische Umsetzung sollen sie eine EU-App oder andere Lösungen nutzen können.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.