Gedenken: Tote an Schule: Große Anteilnahme und Trauer nach Gewalttat
Eine 18-Jährige und ein 30-Jähriger starben in einer Schule durch eine Gewalttat.
Die Staatsanwaltschaft beantragte nun, den Tatverdächtigen in U-Haft zu nehmen und gibt weitere Einblicke zur Tat.
Nach der Gewalttat an einer Schule mit zwei Toten in Gosen-Neu Zittau (Landkreis Oder-Spree) hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) die Unterbringung in U-Haft gegen einen 19-jährigen Deutschen beantragt.
Dem Tatverdächtigen wird zweifacher Mord vorgeworfen, wie eine Sprecherin der Behörde mitteilte.
Er soll eine 18-jährige Schülerin und einen 30-jährigen Kita-Erzieher „unter anderem aus niedrigen Beweggründen getötet“ haben.
Kurz nach dem Tod der beiden sprach die Polizei von einer Beziehungstat.
Laut Staatsanwaltschaft soll es sich bei der 18-jährigen Schülerin um die Ex-Freundin des Tatverdächtigen handeln.
Bei der Tat starb auch ein 30-jähriger Kita-Erzieher.
Er soll nach Angaben der Behörde versucht haben, der Schülerin Hilfe zu leisten.
Angaben zu dem möglichen Motiv und zum Tatwerkzeug machten Polizei und Staatsanwaltschaft bislang nicht.
Nach Medienangaben soll es sich um ein Messer handeln.
Am Tag nach der Tat herrschte in dem Ort im Berliner Speckgürtel und an der Schule große Betroffenheit. „Das ist nichts, was normal ist an einer Schule“, sagte Michael Kunz, Sprecher der Academedia Education GmbH, der Muttergesellschaft der Schule. „Die Schülerin war allen gut bekannt.“ Es werde sehr schwer sein, zu irgendeiner Form der Normalität zurückzukehren, so Kunz.
Man wolle nun schauen, wie es für die Schule mit Blick auf den Unterricht weitergehe.
Die Schule sei am Freitag als „Begegnungsraum“ und Ort der Trauer geöffnet.
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