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Auch der HSV kassiert mit - Werder macht Coulibaly-Deal offiziell

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Auch der HSV kassiert mit - Werder macht Coulibaly-Deal offiziell

Die Tinte ist trocken! Am Dienstagabend haben sich Werder und Straßburg auf einen Transfer von Karim Coulibaly (19) verständigt, jetzt ist der Deal offiziell! Coulibaly wechselt für 20 Mio. Euro nach Frankreich, wird damit nach Diego (2009 für 27 Mio. Euro zu Juve) zum zweitteuersten Verkauf der Werder-Geschichte. Da Coulibaly (28 Mio. Euro Marktwert) ins Ausland wechselt, müssen die Bremer eine Ausbildungsentschädigung von 400.000 Euro an Ex-Klub HSV abdrücken.

„Er hat seine Chance bei uns vorbildlich genutzt und sich zu einem Stammspieler in der Bundesliga entwickelt. Auch wenn uns sein Abschied sportlich schwerfällt, nehmen wir durch das lukrative Angebot unsere wirtschaftliche Verantwortung wahr“, erklärt Werder-Boss Clemens Fritz (45).

Obwohl er nur zwei Jahre in Bremen war, sagt Coulibaly nach seinem Abschied: „Werder Bremen wird immer ein besonderer Teil meiner Geschichte und meines Lebens bleiben.“ In Straßburg unterschreibt Coulibaly einen Vertrag bis 2031 und verdient in Straßburg knapp das Dreifache seines Werder-Gehalts (ca. 1,5 Mio. Euro brutto).

Ursprünglich hatte Werder auf das Doppelte der Ablöse gehofft. Durch den angestrebten Berater-Wechsel von Coulibaly zu „Roc Nation“ kurz vor Öffnung des Transferfensters geriet ein Wechsel jedoch ins Stocken. Da sich die Agenturen im Hintergrund erst spät einigten, musste Werder letztlich dem Angebot von Straßburg zustimmen, um wichtige Kohle einzunehmen. Überraschenderweise beinhaltet der Deal keine Bonus-Zahlungen. Die Bremer haben sich lediglich eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent gesichert.

Am Ende ging der Wechsel doch reibungslos über die Bühne – auch dank guter Gespräche zwischen Straßburg-Boss Behdad Eghbali und Berater Nochi Hamasor. Möglich ist jedoch, dass Coulibaly nicht lange in Straßburg bleibt. Der Ligue-1-Klub ist eng mit Chelsea verpartnert. Es ist nicht unüblich, dass Spieler zwischen den beiden Klubs hin- und hergeschoben werden.

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