5:2 gegen Heidenheim: Dorfklub SV Jeddeloh II sagte die Pokalsensation schon vor Monaten voraus
Seit Sonntag kennt man den SV Jeddeloh II in Deutschland.
Der Dorfklub aus Niedersachsen schoss in der ersten Runde des DFB-Pokals den 1.
FC Heidenheim ab – mit Ansage. „Jeddeloh, das ist gefühlt eine Kreuzung, da ist dann unser Platz und acht Häuser.
Das war es.“ So beschrieb Kristian Arambasic, Trainer des SV Jeddeloh II, vor der ersten DFB-Pokal -Runde das Dorf in der Nähe von Oldenburg.
In Zukunft wird so mancher beim Namen Jeddeloh aber auch an eine Fußballsensation denken.
Mit 5:2 fertigte die Mannschaft aus der Regionalliga den 1.
FC Heidenheim ab, der gerade aus der Bundesliga abgestiegen ist.
Schon zur Halbzeit stand es 3:1 für den krassen Außenseiter.
Der Dorf k lub begeisterte mit unerschrockenem Offensivfußball, schönen Toren und zeigte keinen Respekt vor den Profis von der Ostalb.
Selbstbewusst im DFB-Pokal: „Wir werden locker gewinnen“ Wie frech die Amateure auftreten würden, hatte sich schon vor mehr als zwei Monaten angedeutet.
Als man den Favoriten aus Heidenheim zugelost bekam, reagierte Jeddelohs Sportdirektor Olaf Blancke ganz entspannt. „Heidenheim kennen wir schon, von daher sind wir vorbereitet“, verwies er auf das Pokalspiel 2018, als Jeddeloh II dem FCH 2:5 unterlag.
Und er prophezeite: „Wir werden das Spiel locker gewinnen, sind eine Runde weiter, und dann sehen wir uns hier wieder.“ So kam es tatsächlich.
Nach einem frühen Rückstand drehte Jeddeloh II die Partie und war anschließend nicht mehr zu stoppen. „Es ist unfassbar.
Für die Momente haben wir alle angefangen, Fußball zu spielen“, sagte Jeddelohs Torwart Moritz Onken, der auch noch einen Elfmeter hielt, bei Sky .
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