"Sollten schneller entscheiden": Berliner CDU-Spitzenkandidat Evers unzufrieden mit Schwarz-Rot
Das Debakel der CDU in Sachsen-Anhalt könnte auch die Berliner Partei in den Abwärtsstrudel ziehen. Eine Woche vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus räumt Spitzenkandidat Evers ein, dass Rückenwind anders aussieht. Und auch die Bundesregierung ist seiner Meinung nach nicht hilfreich.
Gut eine Woche vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat der CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers die Bundesregierung zu mehr Geschlossenheit und schnelleren Entscheidungen aufgerufen. "In Berlin haben wir vorgemacht, wie man auch in kurzer Regierungszeit viel bewegen kann: Indem man Auseinandersetzungen hinter verschlossenen Türen führt und anschließend gemeinsame Erfolge nach außen vertritt", sagte Evers der "Rheinischen Post".
Wenn Menschen zunehmend die Geduld damit verlieren würden, "wie in einer Demokratie Positionen ausgehandelt und Kompromisse geschlossen werden, müssen wir uns fragen, wie mutige Entscheidungen besser und vor allem schneller gelingen können", sagte Evers. Zudem scheine vielen Akteuren die notwendige Empathie zu fehlen. "Das hat viel mit Augenhöhe und Präsenz vor Ort zu tun."
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