Martin Brambach und Christine Sommer: „Wir streiten ordentlich“
Martin Brambach und Christine Sommer streiten nicht selten.
Für ihre Beziehung sehen sie darin keinen Nachteil.
Martin Brambach (58) und Christine Sommer (56) sind seit 25 Jahren ein Paar und seit 2012 verheiratet.
Zum Jubiläum veröffentlichen der Dresdner „Tatort"-Kommissar und seine Frau ein gemeinsames Buch über die Liebe mit ausgewählten Texten und persönlichen Anekdoten.
Wie würden sie ihre eigene Beziehung beschreiben? „Wir haben keine langweilige Liebe“, sagt Sommer im Interview mit dem „Bunte"-Magazin.
Ihr Mann sei sehr harmoniebedürftig, sie selbst hartnäckig und herausfordernd. „Wir streiten ordentlich, aber das ist ja nichts Negatives“, findet die Schauspielerin.
Streit als Beziehungsgeheimnis Brambach sieht das genauso. „Wir tragen die Dinge, die uns belasten und stören, aus.
Christine trägt ihr Herz auf der Zunge, was ich an ihr sehr liebenswert finde, aber manchmal auch anstrengend.“ Die Auseinandersetzungen, oft um Kleinigkeiten, seien für das Paar eine „wichtige Form von Beziehungshygiene“.
Was die beiden ebenfalls zusammenhält, ist ihr Humor.
In 25 Jahren hätten sie „keinen einzigen schweigsamen Abend“ miteinander verbracht. „Ich muss sie immer wieder erobern“ Auch nach einem Vierteljahrhundert gerät Brambach über seine Frau ins Schwärmen. „Christine ist eine wahnsinnig aufregende Frau.
Sie hat den besten, manchmal auch bösen Humor, und einen enormen Geschäftssinn.“ Besonders schätze er, dass sie eine klare Haltung habe, zur Politik, zum Leben und zu Menschen. „Sie fordert mich und ich muss sie immer wieder erobern.“ Dazu gehört für ihn ausdrücklich die körperliche Ebene. „Ich finde auch nach 25 Jahren Erotik total wichtig! Wenn die Sexualität komplett einschläft, hat man keine Beziehung mehr miteinander, sondern hat den Status einer Freundschaft erreicht.“ Am Anfang stand eine heimliche Liebe Leicht war der Start nicht.
Um Sommer für sich zu gewinnen, habe er ihr „unendlich viel geschrieben“, erzählt Brambach.
Damals noch per SMS, denn sie war in festen Händen. „Ich war verheiratet, hatte zwei Töchter.
Es war zuerst Liebe im Verborgenen“, erinnert sich Sommer.
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