„Haben Tore hergeschenkt“ - Vogel zerlegt seine Fürther Wackel-Abwehr
Fürth – „Das war zum Teil Verweigerung!“ Trotz guter erster Halbzeit war Fürths Trainer Heiko Vogel (50) nach der Derby-Pleite mächtig angefressen. Vor allem die Defensivarbeit seiner Mannschaft ließ den Kleeblatt-Coach fassungslos zurück. Vogel nach dem 277. Frankenderby: „Wenn ich spiele, muss ich vehementer verteidigen und den Gegner dazu zwingen, ein Tor zu verdienen. Wir haben die Tore heute hergeschenkt und geschenkte Tore sind immer schlecht, egal wie der Gegner heißt. Das kann man sich in dieser Liga nicht erlauben. Wenn man weiß, es sind noch drei Minuten bis zur Halbzeitpause, dann verteidige ich das anders.“
Aber nicht nur Justvans abgefälschter 2:2-Ausgleich in der dritten Minute der Nachspielzeit ließ Vogel noch lange nach Abpfiff wüten. Auch die grundsätzliche Derby-Einstellung fehlte Vogel phasenweise: „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass dieses Spiel einem alles zurückgibt. Wenn ich nicht ausreichend investiere, ist es so, dass man das ein oder andere Gegentor schluckt. Heute war es nicht so, dass Nürnberg uns gut bespielt hat, sondern wir haben die Tore hergeschenkt. Das ist das, was mich am meisten ärgert, insbesondere auch für unsere Fans.“
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