Nach Waldbrand: Merz in Waldbrandgebiet: „Das ist Klimawandel“
Nach seinem Sommerurlaub besucht der Kanzler das Waldbrandgebiet Hürtgenwald.
Das Feuer dort ist seit Donnerstag gelöscht.
Es gab auch Proteste.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht in dem inzwischen gelöschten Waldbrand in der Eifelgemeinde Hürtgenwald eine Folge des Klimawandels. „Wir müssen damit rechnen, dass wir häufiger solche Ereignisse haben.
Das ist Klimawandel“, sagte Merz bei einem Besuch im Ortsteil Gey, der in der vergangenen Woche am stärksten von dem Waldbrand betroffen war. „Und ich will allen Leugnern des Klimawandels sagen: Schauen Sie sich das genau an, was hier passiert ist“, sagte er weiter.
Man werde alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen, „aber wir müssen auch mit dem Klimawandel leben“.
Darauf vorbereitet zu sein, sei eine Aufgabe des Bundes, der Länder und der Gemeinden.
Merz: Landrat bat, erst später zu kommen Merz' Besuch in Hürtgenwald -Gey wurde begleitet von Protesten von rund zwei Dutzend Demonstranten.
Während seines Statements waren Rufe und Pfiffe zu hören.
In seiner Rede ging er kurz darauf ein: „Ich lasse mich von denen, die rumschreien, nicht beeindrucken.
Ich spreche mit denen, die nicht schreien, sondern ich spreche mit denen, die arbeiten.“ Er spreche mit denen, die helfen und im Sinne des Gemeinwesens tätig seien.
Auch sein Besuch in Hürtgenwald erst nach Beendigung der Löscharbeiten wurde kritisiert.
Auf Plakaten war zu lesen: „Der Wald brennt und Friedrich pennt“ oder „Kommst Du erst jetzt? Zu spät“.
Merz erklärte, dass er am vergangenen Wochenende mehrfach mit dem Landrat telefoniert und angeboten habe zu kommen.
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