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Kultur

Facebook-Konzern: Facebook-Konzern überholt Rivalen mit kleinem KI-Gerät

Stern ·
Facebook-Konzern: Facebook-Konzern überholt Rivalen mit kleinem KI-Gerät

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI arbeitet an einem neuartigen Gerät für die KI-Ära.

Doch nun dürfte es der Facebook-Konzern Meta sein, der solche Technik als Erster auf den Markt bringt.

Der Facebook -Konzern Meta will ein Gerät in der Größe eines Schlüsselanhängers für den Zugriff auf seine KI-Software etablieren.

Es heißt Muse Charm und soll bis Jahresende auf den Markt kommen, wie Konzernchef Mark Zuckerberg auf der Entwicklerkonferenz Meta Connect ankündigte.

Das Gerät bekommt ein kleines Display – sowie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch Mikrofon, zwei Kameras und Internet-Anbindung über 5G-Datenfunk.

Es sei noch nicht ganz fertig, schränkte Zuckerberg ein.

Es gibt keine Angaben dazu, in welchen Ländern es herauskommen soll.

Mit dem Charm übernimmt Meta die Führung bei Versuchen, in der KI-Ära ein speziell darauf ausgerichtetes Gerät zusätzlich zum Smartphone auf den Markt zu bringen.

Bisher war bekannt, dass der ChatGPT-Entwickler OpenAI daran arbeitet.

OpenAI holte dafür sogar den ehemaligen Apple-Chefdesigner Jony Ive an Bord, der Aussehen und Funktionsweise von iPhone, iPad und anderen Geräten mitgeprägt hatte.

Das Projekt geriet allerdings zuletzt in schwieriges Fahrwasser, weil Apple OpenAI in einer Klage vorwirft, Geschäftsgeheimnisse von abgeworbenen Mitarbeitern zu verwenden.

Dem iPhone-Konzern zufolge arbeiten inzwischen mehr als 400 ehemalige Apple-Beschäftigte bei OpenAI.

An Konkurrenz „vorbeigeschlichen“ Meta sei es gelungen, an Rivalen wie OpenAI „vorbeizuschleichen“, sagte Branchenanalyst Avi Greengart von der Beratungsfirma Techsponential.

Auf absehbare Zukunft werde zwar kein Gerät das Smartphone ersetzen. „Aber kann es ergänzt werden? Absolut!“ Zugleich habe Meta zwar das Problem, dass viele Menschen dem Konzern beim Datenschutz misstrauten.

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