Gasspeicher in Deutschland: Ministerium sieht trotz niedriger Gasvorräte keinen Handlungsbedarf
Das Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) sieht derzeit trotz der niedrigen Füllstände der deutschen Gasspeicher keinen Anlass, aktiv zu werden. »Wir beobachten die Lage sehr genau«, sagte eine Sprecherin. Die Gas-Importeure seien aufgefordert, mehr Gas einzuspeichern. »Wir setzen darauf, dass weiter gefüllt wird, das ist ihre Aufgabe, für die Wintervorsorge.«
Seit Monaten wird wegen der hohen Preise am Weltmarkt infolge des Irankrieges kaum Gas eingespeichert. Die Sperrung der Straße von Hormus hat das weltweite das Angebot an Flüssigerdgas reduziert. Die deutschen Speicher sind deshalb nur zu gut 50 Prozent gefüllt. Die vollständige Befüllung bis zum Beginn der Heizsaison ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt kaum noch machbar.
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