Zitter-Statistik im Pokal - Wird dieser Weltmeister-Bruder zum Köln-Schreck?
Köln – Muss der FC in der ersten Pokal-Runde wieder zittern? Vor vier Jahren das bittere Aus in Regensburg (3:4 i.E.). Seitdem tat sich Köln zum Auftakt immer schwer. Montag (18 Uhr) geht's nach Würzburg. Und beim Drittliga-Aufsteiger sollte der FC vor allem auf einen Weltmeister-Bruder aufpassen! Denn bei den Kickers spielt mit Tarsis Bonga (29) der Bruder von Basketball-Star Isaac Bonga (26), der 2023 mit Deutschland Weltmeister wurde.
Tarsis könnte zum Köln-Schreck werden! Der Stürmer ist in Top-Form: Ein Tor und eine Vorlage in den ersten beiden Liga-Spielen in Ingolstadt (2:2) und gegen Wehen Wiesbaden (4:0). Zu BILD sagt er kämpferisch: „Im DFB-Pokal kann immer alles passieren – und so gehen wir auch in das Spiel. Natürlich wissen wir, dass Köln die bessere Mannschaft ist. Aber wir wissen auch, dass wir auf jeden Fall eine Chance haben.“
Der Kickers-Angreifer wird täglich auf seinen berühmten Bruder, der beim Spiel allerdings nicht im Stadion dabei sein kann, angesprochen. Er sagt über ihn: „Es ist ein Privileg, einen kleinen Bruder zu haben, der schon einiges erreicht hat und noch lange nicht am Ende seiner Ziele ist. Ich bin sehr dankbar, dass ich das miterleben darf. Wir hatten als Kinder dieselben Träume. Deswegen freut er sich umso mehr, wenn ich solche Spiele habe und es bei mir läuft. Wir pushen uns gegenseitig und sagen einfach: Gib Gas!“
Gas geben will Bonga auch gegen den FC. „Das ist natürlich ein Highlight-Spiel“, sagt er, „ich weiß, dass es ein langer Weg war, hierherzukommen. Es ist ein Privileg, solche Spiele spielen zu dürfen und das genieße ich.“ Ein Highlight wird auch das Duell mit Kölns Super-Star Said El Mala (19), der nach seiner Vertragsverlängerung jetzt definitiv dabei sein wird. Bonga: „Er ist ein Spieler, auf den ich mich und auch viele andere Spieler sehr freuen.“
Kölns jüngste Erstrundenstatistik ist schwere Kost. Nach dem Aus 2022 in Regensburg (3:4 i.E.) duselte sich der FC danach in Osnabrück (3:1 n.V.), Sandhausen (3:2 n.V.) und wieder Regensburg (2:1/zwei späte Tore in der Nachspielzeit) jeweils mit Hängen und Würgen in die zweite Runde. Köln-Star Jan Thielmann (23) macht sich trotzdem keine Sorgen, dass Montag etwas schiefgeht: „Bei uns sah es jetzt in den letzten Jahren immer ungünstig aus, aber wir werden alles dafür tun, dass es dieses Mal ein klares Ergebnis wird.“ Dafür müssen die Kölner aber auch Tarsis Bonga in den Griff kriegen!
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