Schulpädagogik: »Lehrkräfte müssen die Eltern oft miterziehen«
Raphaela Porsch ist Professorin für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik an der Universität Vechta. Sie forscht unter anderem zu Unterrichtsqualität, Lehrermangel, fachfremdem Unterrichten und digitalen Kompetenzen von Lehrkräften.
DIE ZEIT: Frau Porsch, die Schule geht wieder los – hoffentlich kriegt mein Kind nette Lehrerinnen und Lehrer! Ist das ein naiver elterlicher Wunsch?
Raphaela Porsch : Selbstverständlich wünschen sich Eltern Lehrkräfte, die freundlich mit den eigenen Kindern umgehen. Daran ist nichts falsch, denn wir wissen, dass Lernen in der Schule vielfach in Form von Interaktion stattfindet. Es ist wichtig, dass beide Seiten einander vertrauen.
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