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Schutzquote bei Asylverfahren: Anteil der Schutzsuchenden in Deutschland steigt

Die Zeit ·
Schutzquote bei Asylverfahren: Anteil der Schutzsuchenden in Deutschland steigt

Der Anteil der Schutzsuchenden in Deutschland steigt neuerdings wieder. Gleichzeitig geht die Zahl der Asylanträge zurück, wie die Bundesregierung mitteilte. Die sogenannte bereinigte Schutzquote des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) lag demnach im ersten Halbjahr 2026 bei 47,4 Prozent. Im Gesamtjahr 2025 hatte sie noch 37,5 Prozent betragen.

Rein formelle Anträge, bei denen das Schutzgesuch inhaltlich nicht geprüft wird, werden bei der bereinigten Quote herausgerechnet. Das bedeutet, dass auch Asylverfahren, für die ein anderes EU-Land verantwortlich ist, hier nicht miterfasst sind.

Ein wichtiger Grund für den Anstieg der bereinigten Schutzquote ist der Familienschutz. Im ersten Halbjahr 2026 wurde in fast 21.200 Fällen auf dieser Basis ein Schutzstatus vergeben. Das entsprach 45,6 Prozent der positiven Entscheidungen, wobei hier auch Abschiebungsverbote berücksichtigt sind, wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion mitteilte.

Besonders viele Schutzsuchende in Deutschland stammen aus Afghanistan. Für sie lag die bereinigte Schutzquote bei 89,3 Prozent. Afghanen und Afghaninnen stellten auch die höchste Zahl an Asylanträgen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres gewährte die Bundesregierung Afghanen in knapp 95 Prozent der Entscheidungen einen Schutzstatus, zeigen die Angaben.

Gleichzeitig ging die Gesamtzahl der Menschen, die erstmals in Deutschland einen Asylantrag stellten, im ersten Halbjahr dieses Jahres deutlich zurück – von rund 72.800 Erstanträgen im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres auf mehr als 39.600 in gleichen Zeitraum in diesem Jahr.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.zeit.de — der Inhalt gehört Die Zeit.

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