Norwegisches Königshaus: Norwegens Monarchie: Das ändert sich nach Haralds Tod
„Der König ist tot - es lebe der König“: Auch in der norwegischen Monarchie gibt es nach dem Tod eines Monarchen traditionelle Abläufe. „Kongen er død - Leve Kongen“ - Der König ist tot - es lebe der König.
Nach dem Tod von Harald V. hat Norwegen in dessen Sohn Haakon einen neuen Monarchen.
Der neue König Haakon tritt als Haakon VIII. die Nachfolge von Harald V. an.
Am Mittag empfing er das Kabinett im königlichen Schloss in Oslo.
An den Rechten und Pflichten des Königs ändert sich nichts: Norwegen bleibt eine parlamentarische Monarchie.
Als Leitspruch für seine Zeit als König wählt Haakon „Alt for Norge“, übersetzt bedeutet das: „Alles für Norwegen“.
Er folgt damit einer Tradition.
Auch Harald V. wählte dieses Motto nach dem Vorbild seines Vaters und Großvaters.
Die neue Königin Haakons Frau , die bisherige Kronprinzessin Mette-Marit (53), trägt nun den Titel Ihre Majestät Königin Mette-Marit, wie das Königshaus bekanntgab.
Seit langem ist bekannt, dass sie an der unheilbaren Krankheit Lungenfibrose leidet.
In diesem Sommer erhielt sie eine neue Lunge.
Ihr Sohn aus einer früheren Beziehung, Marius Borg Høiby, wurde im Juni unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht zu vier Jahren Haft verurteilt.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Die Frau von Harald V. heißt fortan Königin Sonja, allerdings nicht mit dem Zusatz Ihre Majestät.
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