Lecker, Schale!: Warum Sie auch das weiße Fruchtfleisch der Wassermelone essen sollten
Viele werfen bei Wassermelonen mehr weg als nötig: Sowohl der weiße Rand als auch die Kerne sind essbar und lassen sich leicht verwerten.
Ob im Freibad, beim Picknick oder auf dem Balkon: Ein Schnitz Wassermelone gehört für viele Menschen im Sommer einfach dazu.
Kein Wunder, denn die Frucht ist nicht nur süß und saftig, sondern auch kalorienarm und reich an Wasser.
Doch während das rote Fruchtfleisch meist restlos gegessen wird, landen andere Teile der Melone häufig im Müll – zu Unrecht, wie Verbraucherschützer betonen.
Vor allem das weiße Fruchtfleisch direkt unter der Schale wird von vielen aussortiert, weil sie es für ungenießbar halten.
Die Verbraucherzentrale Bayern gibt jedoch Entwarnung. „Dieser weiße Anteil ist essbar und enthält wertvolle Stoffe wie zum Beispiel die Vitamine C und B6“, erklärt Susanne Moritz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale.
Weißes Wassermelonen-Fruchtfleisch schmeckt wie eine Gurke Die beiden Vitamine übernehmen wichtige Funktionen im Körper.
Vitamin C wirkt unter anderem antioxidativ und hilft dabei, freie Radikale abzufangen.
Vitamin B6 ist hingegen an der Bildung von Botenstoffen in den Nerven und am Fettstoffwechsel beteiligt.
Allerdings schmeckt das weiße Fruchtfleisch deutlich weniger süß als das rote Innere der Wassermelone und erinnert geschmacklich eher an eine Salatgurke.
Klein gewürfelt eignet er sich hervorragend als Zutat für Salate.
Auch in Smoothies fällt die fehlende Süße kaum ins Gewicht.
Grundsätzlich gilt: Je reifer eine Wassermelone ist, desto schmaler ist in der Regel der weiße Bereich unter der Schale.
Wer möglichst wenig davon haben möchte, sollte daher beim Einkauf auf den Reifegrad der Frucht achten.
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