Vorfall in Caen: Auto fährt in Frankreich in Menschenmenge
In der französischen Stadt Caen ist am Mittwochabend ein Mann mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast. Dabei wurde ein Menschen getötet und zehn weitere verletzt, sieben von ihnen schwer. Die Staatsanwaltschaft geht nicht von einem terroristischen Hintergrund aus.
Nach einer Auseinandersetzung hatte der Mann sein Auto gegen 22.15 Uhr in eine Menschenmenge vor dem Bahnhof der Stadt gesteuert, wie die Polizei mitteilte. Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben von Augenzeugen um einen jungen Afghanen im Alter von 18 oder 19 Jahren. Wie Caens Sicherheitsbeauftragter Bruno Coutanceau mitteilte, waren alle Verletzten ersten Erkenntnissen zufolge Männer. Der jüngste sei 17 Jahre alt.
Der 26-jährige Tatverdächtige wurde nach Polizeiangaben festgenommen. Er war zunächst geflüchtet, konnte aber in der Ortschaft Ouistreham rund 20 Kilometer von Caen entfernt gefasst werden. Wie der Präfekt des Départements Calvados, David Clavière, mitteilte, ist der Verdächtige der französischen Polizei bekannt, aber »ausschließlich wegen Verkehrsdelikten«. Clavière sagte, der Mann habe die Passanten absichtlich überfahren.
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