Waldbrand und Überschwemmungen: Spaniens Feuerwehr kämpft mit zwei Extremen
Zwischen den Großstädten Valencia und Barcelona muss Spaniens Feuerwehr zahlreiche Menschen in Sicherheit bringen. Dabei könnten die Ursachen kaum unterschiedlicher sein: Nahe Valencia ist ein Waldbrand außer Kontrolle - weiter nördlich werden Wassermassen zur Bedrohung.
In der spanischen Region Valencia hat sich ein Waldbrand weiter ausgebreitet. Etwas weiter nördlich kam es aufgrund heftiger Regenfälle zu Überschwemmungen. Wegen der Flammen bei der Gemeinde Gátova mussten rund 1000 Menschen evakuiert werden. Für Menschen ohne eigenes Fahrzeug seien Busse bereitgestellt worden, sagte der Katastrophenschutzminister der Autonomen Region Valencia, Juan Carlos Valderrama, vor Journalisten.
Die Flammen, die am späten Donnerstagabend durch einen Blitz ausgelöst worden sein sollen, seien bisher nicht unter Kontrolle. Bis zum Freitagabend seien mehr als 400 Hektar verbrannt. Normalerweise habe Gátova etwa 450 Einwohner. Durch Urlauber verdopple sich die Zahl in den Sommermonaten jedoch, berichtete der staatliche spanische TV-Sender RTVE. Aufnahmen zeigten, dass die Flammen bebautem Gebiet bereits nahe gekommen waren. Am Freitag lag dichter Rauch über dem kleinen Ort.
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