Fußball-Bundesliga: Heftige Hütter-Kritik trübt Atubolus emotionales Wiedersehen
Adi Hütter kritisiert seine Mannschaft nach dem 2:2 gegen Freiburg deutlich.
Wieder verspielt die Eintracht eine Pausenführung.
Noah Atubolu war gerade in der Mannschaftskabine seiner ehemaligen Teamkollegen vom SC Freiburg angekommen, da polterte sein neuer Trainer Adi Hütter nur wenige Meter entfernt los.
Ins Visier nahm der 56-Jährige von Eintracht Frankfurt auf der Pressekonferenz nach dem 2:2 in der Fußball-Bundesliga seine Spieler. „Zu einem Sieg gehört auch die Leistung und die haben wir nicht gebracht“, sagte Hütter.
Zweimal gingen die Hessen durch Younes Ebnoutalib (10.
Minute) und Jonathan Burkardt (36.) in Führung, zweimal glich der Sport-Club aus (34./48.).
Die Eintracht verpasste so den ersten Heimsieg seit der Rückkehr von Hütter an den Main und kassierte erneut kurz nach Wiederbeginn einen Gegentreffer. Über dieses „Geschenk an Freiburg “ ärgerte sich Hütter. „Wir sind ja klar in Ballbesitz und kriegen dann ein sehr, sehr billiges Tor.
Das müssen wir abstellen und da habe ich kein Verständnis.“ Das Verhalten in dieser Situation sei „zu wenig professionell“, meinte der Österreicher, der zudem um Raphael Onyedika bangen muss.
Der Mittelfeld-Neuzugang hielt sich in der Schlussphase nach einem Zweikampf die Schulter.
Atubolus besonderer Moment Atubolus besonderes Wiedersehen rückte angesichts der deutlichen Trainer-Kritik in den Hintergrund.
Dennoch war es für den von Bundestrainer Jürgen Klopp nominierten Keeper „ein sehr besonderer Moment in meiner Karriere“, gegen seine langjährigen Weggefährten und seinen Ausbildungsverein zu spielen.
Erst kurz vor dem Ende der Wechselfrist war er nach einem für ihn turbulenten Transfer-Sommer nach Frankfurt verliehen worden. „Es war krass, unfassbar“, sagte Atubolu über seine Gefühlswelt. „Ich habe mich sehr, sehr gefreut.
Ich habe es probiert, zu genießen - mit dieser Wucht hier im Stadion ist es noch einmal schöner.“ Beim 1:1 durch Derry Scherhant sah Atubolu nicht ganz glücklich aus.
Bei einem Freistoß des Offensivspielers brachte er dafür entscheidend die Fingerspitzen an den Ball, sodass dieser an den Pfosten prallte und nicht im Tor landete.
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