Frankreich: Zugunglück in der Normandie – mindestens 44 Menschen verletzt
Bei der Entgleisung eines Regionalzugs in Nordfrankreich sind am Freitag mindestens 44 Menschen verletzt worden. Verkehrsminister Philippe Tabarot hatte zuvor auf dem Onlinedienst X zunächst von 20 Verletzten gesprochen und dies als »vorläufige Bilanz« bezeichnet. Der Zug mit 180 Passagieren an Bord war in der Normandie zwischen den Städten Rouen und Caen im Département Seine-Maritime unterwegs.
Der französische Fernsehsender »BFMTV« berichtete unter Berufung auf den Präfekten von einer 18-Jährigen in akut lebensbedrohlichem Zustand, die mit einem Helikopter in das Universitätsklinikum Rouen gebracht worden sei. Die übrigen Verletzten befänden sich demnach in weniger kritischem Zustand.
Der zuständige Präfekt sei vor Ort, um die Rettungsmaßnahmen zu koordinieren, schrieb der Verkehrsminister. Zusammen mit ihm »und den Teams der SNCF verfolgen wir die Lage aufmerksam«, fügte Tabarot unter Verweis auf das französische Eisenbahnunternehmen hinzu.
Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge gegen 19.45 Uhr zwischen Tourville und Elbeuf-Saint-Aubin auf der Höhe der Gemeinde Cléon.
Vorrang habe »zunächst die Betreuung der Reisenden und anschließend die Wiederherstellung des Verkehrsbetriebs«, teilte das Bahnunternehmen SNCF Réseau der Nachrichtenagentur AFP mit.
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