Landtagswahl 2026: Weniger Bewerber, mehr Parteien: Kandidaten im Wandel
Das Bewerberfeld für den Landtag hat sich seit der ersten Wahl 1990 stark verändert.
Welche Regionen und Berufe dominieren bei den Bewerbern? Und wer will in diesem Jahr alles in den Landtag? Sachsen‑Anhalt wählt: 398 Kandidatinnen und Kandidaten versuchen, einen der mindestens 83 Plätze im Landtag zu gewinnen.
Ein Blick auf die Bewerbungen der Landtagswahlen seit den 1990er‑Jahren zeigt, wie sich das Bewerberfeld verändert.
Klar ist: Die Kandidaten sind seit jeher deutlich männlicher geprägt, wie eine Auswertung der Deutschen Presse-Agentur zeigt.
Und einige Regionen dominieren deutlich.
Bewerber Die Zahl der Kandidaten schwankt von Wahl zu Wahl.
Ein wirklicher Trend lässt sich aus den Daten nicht ablesen.
Am niedrigsten war die Bewerberzahl im Jahr 2011 mit 389 Bewerbungen, am höchsten bei der Wahl zum ersten Landtag von Sachsen-Anhalt 1990 mit 667 Bewerbungen.
In den übrigen Jahren schwankte die Zahl zwischen 411 und 530 Bewerbern.
Bei der anstehenden Landtagswahl am 6.
September sind es 398 Kandidaten.
Was allerdings über die Jahre auffällt: Die etablierten Parteien schicken immer weniger Bewerber ins Rennen.
Bei CDU , SPD und Linken waren es von 1990 bis 2021 jeweils rund 50 Prozent weniger Kandidaten, bei der FDP sogar 67 Prozent.
Bei der Wahl im September schickt die CDU 52 Kandidaten ins Rennen – und damit sieben weniger als 2021.
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