TV-Ikone: Jean Pütz wird 90 – und hat da noch was vorbereitet
Jean Pütz will 100 Jahre alt werden – aber zunächst einmal wird er 90.
Die „Hobbythek“ ist zwar lange vorbei, aber die Welt erklärt er immer noch gern.
Ein Besuch in seiner neuen Wohnung.
Selber machen - das war das Motto der „Hobbythek“, die Jean Pütz einst im WDR moderierte.
Dem Prinzip ist er treu geblieben, vor allem, was die Gesprächsführung angeht.
Wer ihm gegenübersitzt und einen vorgefertigten Fragenkatalog durchgehen will, muss schnell einsehen, dass sich Pütz die Themen gern selbst bastelt.
Die Atombombe? Die habe er damals „begrüßt“, auch wenn er Pazifist gewesen sei.
Das größte Übel, das Europa über die Welt gebracht habe? Die Sklaverei, das ist für Pütz sonnenklar.
Nach nichts davon hat man direkt gefragt und dennoch bekommt man eine überraschend dezidierte Meinung, weil Pütz in seinem Kopf ständig neue Schubladen aufzieht wie früher am Schraubenregal einer Werkbank.
Er fühlt sich gut. „Ich will ja jetzt auch noch 100 werden“, sagt er.
Zunächst wird er aber erst einmal 90 - am Montag (21.
September).
100 Themen, bitte Seine bekannteste Erfindung wiederum liegt rund 50 Jahre zurück.
Die Sendung „Hobbythek“ im WDR verband Wissenschaft mit Unterhaltung - als eine der ersten überhaupt.
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