Hayden Panettiere (†36) - Warum standen ZWEI Krankenwagen vor Todes-Loft?
Greenville (USA) – Zwei Tage nach dem Tod von Hollywood-Star Hayden Panettiere (†36) ist vieles noch ungeklärt. Am Sonntagnachmittag wurde die Schauspielerin in einer Unterkunft in Greenville (US-Bundesstaat South Carolina) leblos gefunden. Im Notruf soll von einer möglichen „Überdosis“ die Rede gewesen sein. Doch die Gerichtsmedizin hat die Todesursache bislang nicht festgestellt. Bei der Autopsie wurden nach Angaben des Coroners keine Verletzungen gefunden, die ihren Tod erklären würden. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gebe es derzeit ebenfalls nicht. Was geschah also in Haydens letzten Stunden? BILD nennt die wichtigsten offenen Fragen.
Bekannt ist: Gegen 13.51 Uhr wurden die Rettungskräfte zu einem Apartment in den Judson Mill Lofts in Greenville gerufen. Dort fanden sie Panettiere nicht ansprechbar und mit Herzstillstand vor. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen wurde ihr Tod um 14.32 Uhr festgestellt.
Doch offen ist bislang: Wann genau verlor Hayden das Bewusstsein? Wie lange war sie bereits nicht ansprechbar, bevor Hilfe gerufen wurde? Und wer bemerkte als Erster, dass etwas nicht stimmte? Gerade bei einer möglichen Opioid-Überdosis können diese Minuten entscheidend sein.
Wie „TMZ“ unter Berufung auf Ermittler berichtet, rasten gleich zwei Rettungswagen zum Judson Mill Loft. Die Sanitäter holten sogar Tragen heraus. Doch am Ende wurde kein einziger Patient mit einem der Krankenwagen abtransportiert. Hayden wurde noch vor Ort für tot erklärt und später vom Leichenbeschauer abtransportiert.
War also noch eine zweite Person in medizinischer Not? Bislang ist ungeklärt, warum zwei Ambulanzen alarmiert wurden, für wen die zweite Trage gedacht war und wer sich in Haydens letzten Minuten tatsächlich mit ihr im Apartment befand. Das führt zur nächsten offenen Frage.
Ein besonders wichtiges Detail: Am Ort soll das Nasenspray Narcan gefunden worden sein. Das Medikament enthält den Wirkstoff Naloxon und kann die Wirkung einer Opioid-Überdosis vorübergehend aufheben.
Anders als man in Deutschland vielleicht vermuten könnte, musste sich Panettiere das Nasenspray nicht zwingend von einem Arzt verschreiben lassen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA gab Narcan-Nasenspray mit 4 mg Naloxon bereits 2023 für den rezeptfreien Verkauf frei. Es kann seitdem unter anderem in Apotheken und anderen Geschäften ohne individuelles Rezept gekauft werden. Naloxon ist außerdem keine kontrollierte Substanz und besitzt laut FDA kein Missbrauchspotenzial. Das Nasenspray beweist noch keine Überdosis und erst recht nicht, welche Substanz Panettiere möglicherweise konsumiert hat.
Auch Haydens Begleitung könnte helfen, zu klären, was in ihren letzten Stunden geschah. Laut US-Medien war Panettiere gemeinsam mit ihrem On-off-Partner Brian Hickerson (37) nur einen Tag vor ihrem Tod von Los Angeles nach South Carolina gereist. Greenville war für Hickerson kein unbekannter Ort. Schon 2018 rückte dort die Polizei zu einem Haus aus, das in damaligen US-Berichten als Wohnhaus seines Vaters David beschrieben wurde. Die Beamten waren wegen eines Streits zwischen Vater und Sohn alarmiert worden.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild Unterhaltung.