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Kultur

Südchinesisches Meer: Philippinen werfen China gefährliches Ramm-Manöver vor

Stern ·
Südchinesisches Meer: Philippinen werfen China gefährliches Ramm-Manöver vor

Neue Spannungen im Südchinesischen Meer: Die Philippinen werfen China vor, ein Regierungsschiff gerammt und in Gefahr gebracht zu haben.

Was bezweckt Peking mit den Manövern? Im umstrittenen Südchinesischen Meer ist es nach Angaben der philippinischen Küstenwache erneut zu einem gefährlichen Zwischenfall mit einem Schiff der chinesischen Küstenwache gekommen.

Dieses habe am Morgen (Ortszeit) ein Schiff der philippinischen Fischereibehörde gerammt und beschädigt, teilte die Behörde mit.

Verletzt wurde demnach niemand.

Der Vorfall ereignete sich demnach rund 54 Seemeilen (100 Kilometer) vor der Westküste der philippinischen Provinz Palawan.

Das Schiff des Bureau of Fisheries and Aquatic Resources (BFAR) war unterwegs, um philippinische Fischer mit Treibstoff zu versorgen.

Nach Angaben des Sprechers der Küstenwache , Jay Tarriela, schnitt das chinesische Schiff zunächst in rund zehn Metern Abstand den Kurs des philippinischen Schiffes.

Etwa zehn Minuten später habe es das Manöver wiederholt und das Schiff gerammt.

Dieses sei dabei auf einer Seite stark beschädigt worden.

Tarriela veröffentlichte auch Videos, die den Vorfall zeigen sollen.

Streit um Südchinesisches Meer Der Sprecher warf China vor, gezielt ein ziviles Regierungsschiff bei einem Einsatz zur Unterstützung von Fischern gerammt und damit die Besatzung in Gefahr gebracht zu haben. „Kein noch so heftiges Rammen oder gefährliches Manövrieren wird etwas an der Tatsache ändern, dass diese Gewässer dem philippinischen Volk gehören“, erklärte Tarriela.

Aus Peking gab es zunächst keine Reaktion.

In der umstrittenen Region kommt es immer wieder zu Vorfällen und auch Kollisionen zwischen Schiffen beider Länder.

China reklamiert praktisch das gesamte Südchinesische Meer für sich.

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