Abkommen mit Dänemark: Trump verkündet Deal um Grönland – was passiert mit der Insel?
US-Präsident Donald Trump würde Grönland am liebsten als Teil der USA sehen.
Nun will er sich mit Dänemark auf ein Abkommen geeinigt haben.
Ist der Streit damit beendet? US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Insel Grönland bekannt gegeben.
Die Vereinbarung übertrage die „dauerhafte Kontrolle“ über die Sicherheit der Insel an Washington, teilte US-Präsident Donald Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit.
Zudem werde es „Gegnern“ der USA verboten, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten.
Im vergangenen Winter hatte Trump wiederholt die Annexion des zu Dänemark gehörenden Grönlands gefordert und dabei auch die Anwendung von Gewalt nicht ausgeschlossen.
Nach einem von Generalsekretär Mark Rutte vermittelten Kompromiss auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ließ der US-Präsident zunächst von seiner Forderung ab.
Nun also erfolgte angeblich ein Durchbruch.
Doch bedeutet das auch ein Ende des Interessenkonflikts? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Was ist bislang über das angestrebte Abkommen bekannt? Wenig.
Während es vonseiten des US-Präsidenten so klingt, als sei der Deal schon in trockenen Tüchern, ließen die Dänen und Grönländer in einer gemeinsamen Mitteilung wissen, das Abkommen sei noch gar nicht unterzeichnet: Erst in der kommenden Woche solle die Vereinbarung im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York besiegelt werden.
Danach müsse sie dann noch durchs Parlament, um in Kraft treten zu können.
Was sagt Donald Trump zum Deal? Nach seinen Worten bekommen die USA dauerhafte Kontrolle über alle Fragen, die die Verteidigung der Insel und sonstige Sicherheitsbelange betreffen.
Gegner der USA dürften keine Basis in Grönland errichten, keine militärische Präsenz dort haben und keine „sensiblen Investitionen“ tätigen – es sei denn, die USA genehmigen es.
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