Arbeitsgericht: AfD-Kandidatin klagt gegen Kündigung
Vor der Kommunalwahl machte die Kündigung einer Hospizmitarbeiterin wegen ihrer AfD-Kandidatur Schlagzeilen.
Jetzt betrifft es eine Erzieherin aus Salzgitter.
Sie zieht vors Arbeitsgericht.
Einer Erzieherin aus dem niedersächsischen Salzgitter ist wegen ihrer Kandidatur für die AfD gekündigt worden - sie wehrt sich dagegen vor Gericht.
Die Klage sei beim zuständigen Arbeitsgericht Braunschweig erhoben, sagte ihr Anwalt Dirk Schmitz auf Anfrage.
In den vergangenen Tagen war bekanntgeworden, dass der Caritasverband Salzgitter der Frau wegen ihrer AfD-Kandidatur für die Kommunalwahl gekündigt hatte.
Das Arbeitsgericht bestätigte einem Bericht der „Braunschweiger Zeitung“ zufolge den Eingang der Klage.
Ein Gütetermin sei für den 9.
Oktober angesetzt, teilte ein Sprecher dem Blatt mit.
Mehrere andere Medien hatten ebenfalls über den Fall berichtet.
Caritas : Werben für AfD unvereinbar mit Selbstverständnis Eine Kandidatur für die AfD und die Arbeit für den katholischen Verband seien nicht vereinbar, hieß es in einer Stellungnahme der Caritas.
Nach gründlicher Abwägung habe sich der Verband entschieden, das Beschäftigungsverhältnis zu beenden.
Nach dem amtlichen Endergebnis wurde sie in den Ortsrat West gewählt.
Nach Angaben ihres Anwalts ist sie kein Parteimitglied.
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