Bildung: Mehr als 1,77 Millionen Schüler – Lehrermangel bleibt Thema
In der kommenden Woche enden auch in Bayern die Sommerferien.
Erwartet wird nicht nur eine Rekordzahl an Schülern.
Auch im Schulalltag soll sich einiges ändern.
Trotz des aktuellen Moratoriums für Lehrerstellen an Bayerns Schulen sieht Kultusministerin Anna Stolz die Unterrichtsversorgung im nächsten Schuljahr „stabil“ gesichert.
Sie wolle die Rahmenbedingungen aber auch nicht schönreden, sagte die Freie-Wähler-Ministerin in München, die Situation sei „sehr angespannt“.
Dank einer frühzeitigen Planung sei die Unterrichtsversorgung aber sichergestellt – und „das war keine Selbstverständlichkeit“, wie Stolz betonte.
Das Stellenmoratorium koste „viel Kraft“, für das nächste Schuljahr seien aber bereits 1.500 zusätzliche Lehrerstellen im Haushalt des Freistaates verankert.
Rund 4.100 neue Lehrer - aber keine neuen Stellen Zum Schuljahr 2026/2027 starten bayernweit rund 5.000 junge Menschen als Referendare in den Vorbereitungsdienst an den Schulen - so viele wie seit Jahren nicht mehr.
Zudem stellte der Freistaat zum Schuljahr 2026/2027 rund 4.100 neue Lehrkräfte ein - sie rücken auf Stellen, die frei geworden sind.
Stolz betonte, dass „nahezu“ alle Bewerber eingestellt worden seien, gleichwohl gebe es an einigen Schulen weiter Bewerberengpässe.
Neue Stellen gestattet das von CSU und Freien Wählern beschlossene Moratorium keine, Hintergrund sind Sparvorgaben im Haushalt.
Die Zahl der Schüler steigt zum neuen Schuljahr in Bayern erneut.
Laut Stolz werden 1,77 Millionen Schüler erwartet, das seien rund 20.000 mehr als im vergangenen Schuljahr.
Stolz sprach vom höchsten Stand seit 15 Jahren.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.