Windows XP gratis: Wie ein einziger geleakter Firmenschlüssel Microsofts Schutz aushebelte
Wer in den frühen 2000er-Jahren nicht für Windows XP zahlen wollte, benutzte dafür mit sehr großer Wahrscheinlichkeit den gleichen Product-Key wie Millionen andere Softwarepiraten. Aber woher stammte dieser „verbotene Schlüssel“ eigentlich?
„FCKGW-RHQQ2-YXRKT-8TG6W-2B7Q8“ – so lautete die Zahlen-Buchstabenfolge, die einer ganze Generation von PC-Nutzenden Zugriff auf Microsofts Betriebssystem ermöglichte, ohne dafür Geld auszugeben.
Wie ein ehemaliger Microsoft-Entwickler jetzt in einem X-Post aufklärt, steckte dahinter aber keine ausgeklügelte Raubkopiesoftware, die das System umging. Der Code stammte tatsächlich aus einer peinlichen Sicherheitslücke des Konzerns.
Die frühen 2000er waren das goldene Zeitalter der Softwarepiraterie. Egal ob Betriebssysteme, Games, Musik, Videos oder sonstige Programme – es wurde gebrannt, vervielfältigt und es wurden illegale Produktschlüssel generiert, was das Zeug hielt. Jedes Kind auf dem Pausenhof wusste, wie man Schutzmechanismen umgehen und gesperrte Software „cracken“ konnte.
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