Fußball: Premier League gab 3,77 Milliarden für Transfers aus – und so viel die Bundesliga
Die Engländer sind im Kaufrausch: Erneut gaben die englischen Fußballklubs enorme Summen für neue Spieler aus.
Im Vergleich ist die Bundesliga weit abgeschlagen.
Völlig losgelöst: Die englische Premier League schwebt finanziell weiterhin in schwindelerregenden Dimensionen.
Die schwerreichen Klubs von der Insel gaben in diesem Transfersommer unfassbare 3,77 Milliarden Euro für neue Spieler aus – fast fünfmal so viel wie die Bundesliga.
Alleine neun der zehn teuersten Einkäufe tätigten Manchester City, Liverpool und Co.
Die 18 deutschen Erstligisten investierten bis zum Transferschluss am Dienstagabend laut Transfermarkt.de bis Dienstagabend „nur“ rund 782 Millionen Euro in neue Stars.
Der große Unterschied: Während die Bundesliga über 795 Millionen Euro einnahm und somit einen kleinen Überschuss erwirtschaftete, machte die Premier League satte 1,44 Milliarden Minus.
Auch Serie A und Ligue 1 übertreffen Bundesliga Auch die Serie A, die die Bundesliga mit 1,16 Milliarden Euro an Ausgaben weit übertraf, kam auf ein Minus von rund 442 Millionen.
Am meisten Geld floss in die Ligue 1 nach Frankreich: Die gab 605 Millionen aus, erzielte aber bei Einnahmen von 1,27 Milliarden ein dickes Plus von 669 Millionen Euro.
Die Engländer befanden sich dagegen im völligen (Kauf-)Rausch.
Für Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann ist dies „der wilde Westen, das ist ungerecht.
Wenn du einen Wettbewerb willst, dann brauchst du irgendwo Chancengleichheit“, sagte er bei RTL/Sky.
Hierzulande lag der FC Bayern vorne Der Argentinier Enzo Fernandez wechselte wohl noch kurz vor Transferschluss für angeblich bis zu 150 Millionen von Chelsea zu Manchester City.
Die Blues wiederum zahlten für Morgan Rogers 138 Millionen Euro an Aston Villa.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.