Rezepte: Aus der Izakaya – diese Gerichte bringen japanisches Kneipenflair nach Hause
Die japanische Izakaya ist ein Ort zum Verweilen und Trinken.
Für den Koch Tim Anderson ist sie der beste Ort der Welt.
Drei typische Kneipengerichte mit europäischem Twist.
Keinen Ort liebt Tim Anderson mehr als die Kneipe, zumindest wenn's ums Essen geht und wenn sie japanisch ist.
Die Izakaya ist ein Mix aus Bar, Kneipe und Imbiss, gemacht zum Verweilen.
Oder wie der Koch beschreibt: „Eine Izakaya ist die stressfreie Zone schlechthin.“ Man müsse sich um nichts sorgen.
Anderson hat sie zum Thema seines Buches „Your Home Izakaya“ gemacht.
Die Inspiration dazu fand er aber nicht etwa in Japan, sondern in einer Mietwohnung in London.
Als der US-Amerikaner sein Kochbuch-Projekt startete, hatte die Coronapandemie gerade Fahrt aufgenommen.
An eine Reise nach Japan war nicht zu denken.
Stattdessen ging er auf Gedankenreise, kam aber nicht weit.
Seine konkreten Erinnerungen an Izakayas seien eher diesig, verschwommen vom Alkohol, durch altersbedingte Rückbildung des Gehirns vernebelt, erzählt er im Buch.
Ein Problem, denn die Izakayas in seiner Heimatstadt London sind laut Anderson nicht nur rar gesät, sie taugen auch wenig.
Bis auf eine.
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