Tödliche Sturzflut im Himalaya: Suche nach Vermissten inmitten neuer Gefahrenwarnungen
Zwei Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya mit mehr als 540 Toten haben Einsatzkräfte in Nepal und Tibet weiter nach Überlebenden gesucht.
Der Einsatz in den Schlammmassen am Freitag erfolgte inmitten von Warnungen vor neuen Überschwemmungen.
Mehr als 1400 Menschen werden noch vermisst, darunter laut Auswärtigem Amt „eine niedrige zweistellige Zahl“ Deutscher.
Eine deutsche Familie konnte aus der Katastrophenregion in Sicherheit gebracht werden.
In Nepal stieg die bestätigte Zahl der Toten laut Katastrophenschutz auf 538.
Chinesische Staatsmedien zufolge stieg die Zahl der Toten in Tibet auf fünf.
In Indien wurden zudem laut Behörden sieben Leichen aus Flüssen geborgen, die im oberen Verlauf Nepal durchqueren.
Insgesamt könnten nach Angaben der Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften fast 93.000 Menschen von den Folgen der Sturzflut betroffen sein.
Mehr als 1400 Menschen galten weiterhin als vermisst, unter ihnen hunderte Ausländer.
Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin ist darunter „eine niedrige zweistellige Zahl“ deutscher Staatsangehöriger.
Es seien Berichte über Deutsche in der Region bekannt, „die nach dem Unglück noch nicht erreicht werden konnten“.
Nach früheren Angaben der nepalesischen Tourismusbehörde sind mindestens acht Deutsche unter den Vermissten.
Eine vierköpfige Familie aus Deutschland konnte aus der Katastrophenregion in Nepal gerettet worden.
Rettungskräfte brachten die vier Deutschen in Sicherheit, wie ein AFP-Reporter berichtete.
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