2. Fußball-Bundesliga: Leitl über Herthas Stürmerflaute: „Kein Fass aufmachen“
Ein 0:0 in Kiel, vergebene Chancen und ein verletzter Neuzugang: Herthas Stürmer stehen unter Druck.
Leitl nimmt sie in Schutz – und erinnert an eine andere Verantwortung.
Hertha-Trainer Stefan Leitl will die Torflaute seiner Stürmer nicht zu einem großen Thema beim Fußball-Zweitligisten werden lassen. „Wir müssen da jetzt kein Fass aufmachen, sondern es geht darum, die Jungs zu unterstützen.
Wir kriegen die Spieler in die Positionen, wir kriegen die Spieler in die Abschlusssituationen und das ist erst mal gut“, sagte der 49-Jährige vor dem Heimspiel des Tabellenführers gegen Arminia Bielefeld am Samstag (13.00 Uhr/Sky).
Beim 0:0 in Kiel und in den Wochen davor hatten Sebastian Grönning und Luca Schuler große Chancen ausgelassen.
Neuzugang Gustaf Nilsson fehlt auch gegen Bielefeld verletzt.
Er habe die Angreifer in dieser Trainingswoche wie gewohnt erlebt, sagte Leitl: „Engagiert, sehr fokussiert“.
Das Toreschießen sei aber Aufgabe der gesamten Mannschaft. „Ich finde es auch nicht gerecht, jetzt alles nur an den Stürmern festzumachen, dass die jetzt dafür verantwortlich wären, dass wir in Kiel nicht gewonnen haben, sondern es ist immer noch ein Mannschaftssport.“ Böse Erinnerungen an letztes Duell Die Bielefelder, die sich in der vergangenen Saison erst mit einem 6:1 gegen Hertha am letzten Spieltag den Klassenerhalt sicherten, sind solide in die neue Spielzeit gestartet.
Vor dem Spieltag steht das Team vom neuen Cheftrainer Oliver Kirch auf Rang acht.
Für den desolaten Auftritt seines Teams beim Saisonabschluss fand Leitl deutliche Worte. „Das Ergebnis war scheiße, die Art und Weise war scheiße“, sagte er.
Der Ärger darüber habe ihn noch länger begleitet, sei nun aber vergessen. „Warum soll ich das Ergebnis jetzt mitnehmen in diese Saison, wir haben 22 von 24 Punkten geholt, ich glaube, das ist die Antwort darauf“, sagte er.
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