Wetter in Deutschland: Spätsommer bringt Sonne und Freibadwetter zum Ferienende
Da ist er noch einmal, wenn auch nur für ein Kurz-Comeback. Es ist zwar herbstlich geworden, doch für zwei Tage kehrt Anfang dieser Woche der Sommer zurück. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet heute bis zu 26 Grad im Südwesten, am Dienstag können es am Oberrhein sogar fast 30 Grad werden. Ausgerechnet zum Schulferienende im Süden wird hier also Freibadwetter erwartet. In Baden-Württemberg startet der Unterricht heute, in Bayern beginnt das neue Schuljahr am Dienstag.
Vor allem im Südwesten und in der Mitte Deutschlands wird es im Tagesverlauf zunehmend sonnig, und es bleibt meist trocken. Es herrscht schwacher bis mäßiger Wind um West. Im Norden und Osten wird es 18 bis 22 Grad warm, sonst 21 bis 26 Grad.
Am Dienstag erwarten die Meteorologen im Süden und in der Mitte viel Sonnenschein. Im Nordwesten kann es stärker bewölkt sein. Laut Vorhersage gibt es ab nachmittags Schauer und teils auch kräftige Gewitter. Die Höchstwerte liegen im Nordwesten und Norden bei 19 bis 23 Grad, sonst 23 bis 28 Grad, am Oberrhein nahe 30 Grad. Der DWD warnt zudem vor Sturmböen, die zusammen mit Gewittern aufkommen können.
Spätestens am Mittwoch ist dann wieder der Herbst zurück. Es wird gebietsweise schauerartiger Regen erwartet, auch mit einzelnen, teils kräftigen Gewittern muss gerechnet werden. Die Temperaturen erreichen nur noch maximal 17 bis 23 Grad.
Westeuropa erlebte 2026 laut dem EU-Klimadienst Copernicus den wärmsten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen und übertraf damit den bisherigen Rekord von 2003 (mehr zum Thema hier ). Die bereits im Mai begonnene außergewöhnliche Serie extremer Hitze setzte sich im August fort. Wiederholte Hitzewellen gingen in Teilen West-, Mittel- und Osteuropas mit verbreiteter Trockenheit einher. Schwere Dürrebedingungen wurden unter anderem aus Frankreich , dem Vereinigten Königreich, Ungarn , Rumänien und Serbien gemeldet.
Die Wasserstände mehrerer großer Flüsse, darunter Rhein , Donau , Südlicher Bug und Dnipro, waren außergewöhnlich niedrig ( Lesen Sie hier mehr ). In anderen Regionen Europas kam es zugleich zu überdurchschnittlichen Niederschlägen und lokalen Überschwemmungen.
Gründe für die Rekordwerte sind nach Angaben von Copernicus eine menschengemachte Erderwärmung durch die Nutzung fossiler Brennstoffe sowie der rasche Anstieg der Meerestemperaturen im Pazifik im Zusammenhang mit starken Einflüssen der Wärmeanomalie El Niño.
Überhitzte Wohnungen, überforderte Pflegeheime und zahlreiche Tote, für die aber Kühlzellen in Bestattungsunternehmen fehlen: Der Sommer 2026 zeigt, wie schnell die Bestattungsinfrastruktur an ihre Grenzen gerät. Mehr hier .
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