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Wissen für Anfänger - 16 Fragen zum Wein, die uns auf der Zunge liegen

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Wissen für Anfänger - 16 Fragen zum Wein, die uns auf der Zunge liegen

Berlin – Muss guter Wein eigentlich teuer sein? Ist ein Schraubverschluss ein Warnsignal? Warum schmeckt derselbe Pinot Grigio zu Hause nicht mehr so gut wie im Urlaub? Und warum hat man vor dem Weinregal oft mehr Fragen als Antworten?

BILD-Weinexperte Michael Quandt erklärt die wichtigsten Wein-Grundlagen, räumt mit gängigen Irrtümern auf und zeigt, wie viel Geld man für einen guten Wein wirklich ausgeben muss.

Diese Begriffe beschreiben den Restzucker im Wein: „trocken“: wenig Zucker, „halbtrocken“: etwas süßer, „lieblich“: deutlich süß

Der Wein reifte in kleinen Holzfässern. Das sorgt oft für Noten von Vanille, Schokolade oder Röstaromen.

Weil das Glas beeinflusst, wie Duft und Geschmack wahrgenommen werden. Große Gläser betonen Aromen, kleine Gläser lassen manche Weine verschlossener wirken, die Aromen können sich nicht richtig entfalten.

Ja. Durch Kontakt mit Sauerstoff öffnen sich viele Weine aromatisch. Junge Rotweine profitieren häufig davon, bei alten Weinen kann zu viel Luft aber auch schaden.

Nein. Zu kalter Wein verliert Aroma. Die meisten Weißweine schmecken bei 8 bis 12 Grad am besten.

Nein. Der Spruch stammt aus Zeiten ohne Heizung. Die meisten Rotweine schmecken bei 14 bis 18 Grad besser.

Nein. Ein kräftiger Rosé passt das ganze Jahr über zu vielen Gerichten und ist oft vielseitiger als sein Ruf.

Nein. Aber unter 5 Euro wird es häufig schwierig. Wer im Supermarkt oder Discounter einkauft, bekommt heute bereits zwischen 5 und 8 Euro viele solide Weine. In dieser Preisklasse findet man frische Rieslinge und Grauburgunder aus Deutschland oder unkomplizierte Rotweine (aus Italien und Spanien) zu einem gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nein. Das ist einer der größten Wein-Irrtümer überhaupt. Früher galt der Naturkorken als Zeichen für Qualität und der Schraubverschluss als Billiglösung. Heute verwenden viele Spitzenweingüter in Deutschland, Österreich, Neuseeland und Australien bewusst Schraubverschlüsse. So kann der Wein nicht nach Korken schmecken, häufig sind die Weine frischer.

Klar. Weinkenner rümpfen manchmal die Nase. Aber erlaubt ist, was schmeckt. Wer seinen Wein lieber kälter mag, soll ihn so trinken.

Normalerweise nicht. Nur bei Fehlern wie Korkgeschmack oder Oxidation.

Oft werden Schwefel oder Sulfite verantwortlich gemacht. In Wahrheit liegt die Ursache meist woanders:

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