Russische Behörden melden massive Drohnenangriffe am letzten Tag der Parlamentswahl
Inmitten des Ukraine-Kriegs haben die Menschen in Russland am Sonntag am dritten und letzten Tag der Parlamentswahl ihre Stimmen abgegeben.
Die russischen Behörden meldeten massive ukrainische Drohnenangriffe auf die Region Moskau, bei denen zwei Menschen getötet wurden.
Bei der Wahl gilt ein Sieg der Partei Geeintes Russland von Präsident Wladimir Putin als sicher.
Neben ihr sind nur andere Kreml-treue Parteien zugelassen.
In Berlin protestierten Anhänger der Opposition gegen den Kreml und die Offensive in der Ukraine.
Die Parlamentswahl hatte bereits am Freitag im Fernen Osten Russland begonnen.
Die Abstimmung über die 450 Sitze in der Staatsduma wird bis Sonntagabend in elf Zeitzonen abgehalten.
Neben der Parlamentswahl finden auch Regional- und Kommunalwahlen statt.
Auch in den von Russland besetzten Gebieten in der Ukraine wird der Urnengang abgehalten.
Erste Ergebnisse wurden nach Schließung der Wahllokale (20.00 Uhr MESZ) erwartet.
Am Sonntagmittag lag die Wahlbeteiligung bei über 50 Prozent.
Es ist die erste Parlamentswahl in Russland seit der russischen Offensive gegen die Ukraine im Februar 2022.
Die Anti-Kriegspartei Jabloko war im August von der Wahl ausgeschlossen worden.
Am Samstag wurde nach Parteiangaben einer ihrer Wahlbeobachter festgenommen.
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