„Bares für Rares”: Zwei-Euro-Vase entpuppt sich als wertvolles Designerstück
Die Vase haben die Verkäufer auf dem Trödel erstanden, jetzt wollen sie das Stück bei „Bares für Rares“ veräußern.
Als Horst Lichter den Kaufpreis hört, fällt er aus allen Wolken.
Eine weiße Vase haben Annette und Michael Haarstrick mit zu „ Bares für Rares “ gebracht.
Die Rentner aus Bönen haben sie auf einem Flohmarkt erstanden.
Für die hauseigene Kaktussammlung war sie ihnen dann zu schade – jetzt soll sie in der ZDF-Trödelshow versteigert werden.
Als sich Moderator Horst Lichter nach den Kakteen erkundigt, spricht Michael Haarstrick von „Schwiegermuttersitzen“, er habe auch „einen großen für eine böse Schwiegermutter“.
Der Witz geht seiner Gattin dann doch zu weit: „Die hast du gar nicht“, widerspricht sie ihm, und Lichter wendet sich schnell dem mitgebrachten Objekt zu.
Tatsächlich handelt es sich um einen besonderen Blumentopf, das fängt schon beim Material an: Er ist aus Porzellan angefertigt.
Wertvoll wird das Stück aber vor allem durch den Designer: Es sei 1973 entworfen worden von dem Italiener Enzo Mari und stamme aus dessen „Samos“-Serie, erläutert Expertin Friederike Werner .
Als Hersteller identifiziert sie die Firma Danese in Mailand.
Beides sei durch Stempel auf der Unterseite des Gefäßes verbürgt.
Als einzigen Wermutstropfen entdeckt die Expertin zwei kleine Beschädigungen. „Bares für Rares“: Horst Lichter ist baff Bevor sich Horst Lichter nach dem Wunschpreis erkundigt, möchte er von der Verkäuferin wissen, wie viel sie für die Vase auf dem Trödelmarkt bezahlt hat. „Sollen wir das wirklich sagen?“, zögert Annette Haarstrick – und haut die Summe dann raus: „Zwei Euro.“ Da ist der Moderator baff.
Als Wunschpreis nennt Haarstrick 300 bis 400 Euro.
Schon das wäre eine sagenhafte Verfielfachung des Kaufpreises.
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