Astronomie: Mondfinsternis für Frühaufsteher: Tipps für die beste Sicht
Wer noch nicht genug von Himmelsschauspielen hat, sollte sich einen Wecker stellen: Eine Mondfinsternis steht bevor.
So klappt es mit dem Beobachten - falls das Wetter doch noch mitspielen sollte.
Nach der Sonnenfinsternis steht am Himmel über Rheinland-Pfalz das nächste Spektakel an: Am Freitag gibt es eine partielle Mondfinsternis .
Diesmal ist das astronomische Schauspiel aber etwas für richtige Frühaufsteher, denn der Mond beginnt seinen Weg durch den Kernschatten unseres Planeten schon frühmorgens um 4.33 Uhr, wie es von der Vereinigung der Sternfreunde heißt.
Hier ein paar Tipps, wann und wo sich die Mondfinsternis beobachten lässt.
Wie früh muss ich aufstehen? Insgesamt haben angehende Hobby-Astronomen in Rheinland-Pfalz Glück, denn der Monduntergang und der Sonnenaufgang finden hier etwas später statt als etwa im Osten Deutschlands, erklärt der Verein.
Das bedeutet: Anders als dort erreicht das Schauspiel über dem Bundesland seinen Höhepunkt, noch bevor der Mond hinter dem Horizont verschwindet.
Die Mitte der Finsternis wird um 6.13 Uhr sein, wenn der Mond zu 93 Prozent im Kernschatten der Erde steht.
Wer sich die Mondfinsternis ansehen will, sollte sich den Wecker aber trotzdem lieber früher als später stellen.
Wenn es allmählich dämmert, wird der Mond schwieriger zu erkennen sein, wie Carolin Liefke von der Vereinigung der Sternfreunde sagt.
Um trotzdem einen Blick auf die kupferrote Färbung zu erhaschen, kann es sich lohnen, Hilfsmittel einzupacken. „Man kann sich hier durchaus mit einem Fernrohr bewaffnen“, sagt Liefke.
Anders als bei der Sonnenfinsternis müssen sich Beobachtende aber keine Gedanken um Schutzmaßnahmen für die Augen machen.
Wo gehe ich am besten hin? Wer bei der partiellen Sonnenfinsternis vor zwei Wochen schon einen guten Aussichtspunkt für sich entdeckt hatte, hat es jetzt leicht: „Jeder Ort, den man aufgesucht hat, um die Sonnenfinsternis zu beobachten, ist eigentlich auch geeignet, um die Mondfinsternis zu beobachten“, erklärt Liefke.
Wichtig sei vor allem, dass die Sicht nach Westen hin frei sei.
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