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US-Präsident Trump verkündet „größten Öl-Deal in der Weltgeschichte“ mit Venezuela

Stern ·
US-Präsident Trump verkündet „größten Öl-Deal in der Weltgeschichte“ mit Venezuela

Es soll die US-Erdölreserven mehr als verdoppeln und Venezuela Milliardensummen an privaten Investitionen einbringen: US-Präsident Donald Trump hat ein bedeutendes Öl-Abkommen mit der Regierung in Caracas verkündet.

Die Vereinigten Staaten erhielten mit der Vereinbarung die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel aus den venezolanischen Erdölvorkommen, erklärte Trump am Freitag (Ortszeit).

Dies sei „der größte Öl-Deal in der Weltgeschichte“.

Die USA würden durch die Vereinbarung ihre Ölreserven mehr als verdoppeln, versicherte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Der Deal mit Venezuela sorge außerdem dafür, die Spritpreise „für alle Amerikaner“ auf Jahre hinaus zu verringern.

Damit will Trump, dessen Umfragewerte infolge seines Kriegs gegen den Iran gesunken sind, vor den Kongress-Zwischenwahlen im November bei den Wählerinnen und Wählern punkten.

US-Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth hätten die Vereinbarung „in direkter Zusammenarbeit“ mit Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez zustande gebracht, führte Trump aus.

Vorgesehen sei eine Partnerschaft mit privaten Unternehmen.

Den US-Steuerzahlern entstünden durch die Vereinbarung keine Kosten.

Rubio erklärte im Onlinedienst X, die Vereinbarung werde Venezuela fast 100 Milliarden Dollar (85,8 Milliarden Euro) an privaten Investitionen bringen.

Außerdem bedeute es für das südamerikanische Land nach jahrelanger Wirtschaftskrise „tausende gut bezahlte Jobs“ und einen Beitrag zum „Wiederaufbau von Venezuelas Wirtschaft“.

Als Vorteil für die USA und ihre Bürger nannte auch der US-Chefdiplomat stabile Energiereserven und niedrigere Energiepreise.

Die strategischen Ölreserven der USA befinden sich laut der US-Energiebehörde EIA derzeit auf ihrem niedrigsten Stand seit November 1982.

Dies ist eine Folge der Bemühungen der US-Regierung, die Lieferprobleme und Preissteigerungen infolge des Iran-Kriegs auszugleichen.

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