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Spanische Nordafrika-Exklave: Nach Migrantenansturm: „Historischer“ Königsbesuch in Ceuta

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Spanische Nordafrika-Exklave: Nach Migrantenansturm: „Historischer“ Königsbesuch in Ceuta

19 Jahre ist der letzte Besuch eines spanischen Königs in Ceuta her.

Nun reist Felipe in die Afrika-Exklave.

Zweieinhalb Monate nach einer schweren Grenzkrise setzt sein Besuch ein politisches Signal.

Zweieinhalb Monate nach dem beispiellosen Migrantenansturm ist Spaniens König Felipe VI. in die Nordafrika-Exklave Ceuta gereist.

Gemeinsam mit Königin Letizia will er den knapp 85.000 Bewohnerinnen und Bewohnern den Rückhalt der Krone zeigen.

Ende Juli waren nach verschiedenen Schätzungen bis zu 80.000 Migranten aus Marokko nach Ceuta gelangt.

Den Ansturm bezeichnete Felipe als „inakzeptable Verletzung einer spanischen und europäischen Grenze“.

Tausende Menschen säumten nach Schätzung des staatlichen Fernsehsenders RTVE kurz nach der Ankunft die Straßen und bejubelten das Königspaar frenetisch. „ Felipe , Felipe!“ und „Viva España!“ wurde skandiert.

Der König und Letizia schüttelten etwa 20 Minuten lang zahlreiche Hände, spanische Fahnen wurden geschwenkt.

RTVE bezeichnete den Besuch als „historisch“.

Der letzte Besuch eines spanischen Staatsoberhaupts in Ceuta und der benachbarten Exklave Melilla liegt bereits knapp zwei Jahrzehnte zurück.

2007 waren der damalige König Juan Carlos I. und Königin Sofía dort.

Felipe und Letizia wollen nun erstmals auch in Ceuta übernachten – ein Novum seit dem Ende der Franco-Diktatur Mitte der 1970er Jahre.

Am Mittwoch wollen die Royals auch Melilla besuchen.

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