Thailand will 8 Euro verlangen - Höhere Touristengebühren: Hier wird Urlaub teurer
Thailand ist der Beginn einer neuen Gebührenrunde. Jetzt wird Urlaub für Millionen Reisende Stück für Stück teurer! Wer vom Traumstrand in Phuket, von den Kanälen in Venedig oder vom Städtetrip nach Barcelona träumt, muss immer häufiger extra zahlen. Die geplante Touristen-Abgabe in Thailand von 300 Baht (rund 8 Euro) ist kein Einzelfall. Weltweit bitten beliebte Reiseziele Urlauber mit neuen Steuern, Klima-Abgaben und Eintrittsgebühren zusätzlich zur Kasse.
• Thailand : Geplant ist eine Einreisegebühr von 300 Baht (etwa 8 Euro) pro Besucher. Die Einführung wurde bereits mehrfach verschoben. Einen endgültig bestätigten Starttermin gibt es laut Branchenberichten allerdings noch nicht. Schon heute zahlen Reisende je nach Aufenthaltsdauer Visagebühren von bis zu 175 Euro. Kommt die Abgabe tatsächlich, müssten Urlauber künftig neben Flug, Hotel und möglichen Visa-Kosten auch noch eine zusätzliche Einreisegebühr einkalkulieren. Das Geld soll unter anderem in die touristische Infrastruktur und eine Grundversicherung für Reisende fließen.
• Venedig: Tagesgäste müssen an vielen Besuchstagen weiter Eintritt zahlen. Kurzentschlossene werden stärker zur Kasse gebeten als Frühbucher.
• Barcelona : Die Touristensteuer wurde kräftig angehoben. Je nach Unterkunft können inzwischen 10 bis 15 Euro pro Person und Nacht fällig werden.
• Amsterdam: Die niederländische Hauptstadt verlangt eine der höchsten Tourismusabgaben Europas. Hinzu kommen höhere Hotelsteuern.
• Mallorca, Ibiza und Menorca: Die Tourismussteuer auf den Balearen wurde erhöht. Auch Kreuzfahrtpassagiere zahlen mehr.
• Edinburgh: Die schottische Hauptstadt hat erstmals überhaupt eine Kurtaxe eingeführt.
• Griechenland : Vor allem Kreuzfahrtgäste auf beliebten Inseln müssen mit zusätzlichen Abgaben rechnen.
• Weltweit: Fast 200 Länder kassieren Visa- oder Einreisegebühren. Viele Urlauber zahlen also bereits heute für die Einreise. Dazu gehören auch bekannte elektronische Einreisegenehmigungen wie ESTA für die USA, ETA für Großbritannien oder eTA für Kanada.
Der Trend ist eindeutig: Immer mehr Urlaubsziele versuchen, die Folgen des Massentourismus mit Sonderabgaben zu finanzieren. Für Urlauber heißt das: Nicht nur Flug und Hotel vergleichen, sondern vor der Buchung auch die oft versteckten Touristensteuern prüfen.
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