Flug nach Zürich: Stechender Geruch über dem Atlantik: Swiss-Flug muss auf den Azoren notlanden
Mitten über dem Atlantik liegt plötzlich ein beißender Geruch in der Luft.
Die Crew eines Swiss-Flugs reagiert sofort – und leitet die Maschine auf eine Inselgruppe um.
Die Maschine mit der Flugnummer LX9 der Swiss International Air Lines war mit einiger Verspätung am Montagabend um kurz nach 19.30 Uhr Ortszeit am Flughafen Chicago O’Hare gestartet.
An Bord waren neben der Crew insgesamt 222 Passagiere.
Als sich das Flugzeug mitten über dem Atlantik befand, drang plötzlich stechender Geruch in die Economy-Class.
Die Crew reagierte sofort und setzte einen Notruf ab.
Kurz darauf steuerte der Flieger die Azoren an. „In einer solchen Situation gehen unsere Crews keine Risiken ein und entscheiden sich vorsorglich für eine Landung an einem geeigneten Flughafen“, teilte die Fluggesellschaft in einem Schreiben am Dienstag mit.
Demnach landete das Flugzeug um 6.30 Uhr Ortszeit sicher und ohne weitere Vorkommnisse auf dem Flughafen Terceira.
Swiss fordert Ersatzmaschine an Rund fünf Passagiere sowie ein Crewmitglied hätten sich anschließend vorsorglich medizinisch untersuchen lassen, nachdem bei ihnen kurzzeitig Symptome wie gereizte Augen, Übelkeit oder Kopfschmerzen aufgetreten waren.
Die restlichen Passagiere seien unversehrt geblieben. „Wir sind uns bewusst, dass eine solche Ausweichlandung für unsere Passagiere aufwühlend sein und Verunsicherung auslösen kann.
Umso wichtiger ist es uns, sie weiterhin bestmöglich zu betreuen und für eine rasche Weiterreise nach Zürich zu sorgen“, heißt es.
Schließlich habe man einen Ersatzflug von Zürich nach Terceira angefordert.
Dieser soll die gestrandeten Passagiere und die Crew abholen und wieder mit zurückbringen.
Die Ankunft des Ersatzflugs in Zürich sei für Dienstagabend um 22.15 Uhr geplant.
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