Oktoberfest 2026: Auf geht's zur Wiesn: Bier, Schampus, Sicherheit
Neue Fahrgeschäfte, strengere Sicherheitsregeln, ein Verbot für Champagner-Duschen - und der neue Rathauschef Krause erstmals in der Anzapfboxe: Das Oktoberfest startet mit frischem Wind.
Noch knapp eine Woche, dann heißt es in München wieder: „O'zapft is“.
Für Nicht-Bayern: Das erste Bierfass ist angezapft - das Oktoberfest ist eröffnet.
Von Samstag an werden an 16 Festtagen rund sechs Millionen Besucher erwartet.
Es gibt neue Fahrgeschäfte und ein neues Zelt - und weiter Streit um die Vergabe der großen Festzelte.
Auch beim Thema Sicherheit gibt es nach einem gefährlich überfüllten Wiesn-Samstag im Vorjahr Neuerungen.
Zwei Schläge für Krause Mit Spannung erwartet wird die Eröffnung am Samstag um 12.00 Uhr: Erstmals wird das Ritual Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) zelebrieren.
Er hat dafür in einer Brauerei extra das Anzapfen trainiert.
Seine Vorgänger brauchten in aller Regel nur zwei Schläge, bis der Zapfhahn saß und das Bier floss. „Ich freu’ mich sehr darauf und es ist mir eine gigantische Ehre“, sagte Krause schon kurz nach seiner Wahl über die Wiesneröffnung.
Er hoffe, mit zwei bis drei Schlägen auszukommen.
Die erste Maß Bier reicht der Oberbürgermeister traditionell dem bayerischen Ministerpräsidenten - CSU -Politiker Markus Söder erhält somit erstmals seine Wiesnmaß aus der Hand eines Grünen.
Erst nach dem erfolgreichen Anstich durch den OB im Schottenhamel-Zelt darf in allen Festzelten Bier ausgeschenkt werden.
Fast 16 Euro für die Maß Das Bier ist einmal mehr etwas teurer als im Vorjahr.
Eine Maß kostet zwischen 14,80 und 15,90 Euro.
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