Weiße Wolke: Gasaustritt an Güterwagen - Lage rasch unter Kontrolle
Feuerwehr und Rettungskräfte werden wegen eines Zugbrands zum Aschaffenburger Güterbahnhof gerufen.
Ein Feuer suchen die Einsatzkräfte aber vergebens.
Wegen eines Gasaustritts an einem Kesselwagen nahe dem Güterbahnhof Aschaffenburg sind Rettungskräfte zu einem Großeinsatz ausgerückt.
Keine zwei Stunden später kam die Entwarnung: Das Leck konnte abgedichtet werden, eine Gefahr für Anwohner bestand nach Angaben der Stadt nicht.
Die betroffene Bahnstrecke, die zeitweise gesperrt war, wurde für den Verkehr wieder freigegeben.
Nach Informationen der Stadt war das geruchlose Edelgas Argon ausgetreten - warum, war zunächst unklar.
Argon ist nicht giftig, kann aber in schlecht belüfteten Räumen den Sauerstoff verdrängen und dadurch zum Erstickungsrisiko werden.
Zuerst Meldung über Feuer Nach dem Alarm war zunächst die Feuerwehr angerückt, weil an dem Wagen eine weiße Wolke zu sehen und man zunächst von einem Brand ausgegangen war.
Dann habe es aber Hinweise auf Gas gegeben, hieß es.
Aufgrund der veränderten Lage wurden durch die Feuerwehr weitere Einheiten eines ABC-Gefahrgut-Zuges nachgefordert.
Das betroffene Gebiet wurde untersucht und der Kesselwagen abgedichtet.
Parallel dazu fanden Messungen statt, die keine Hinweise auf eine gefährliche Konzentration in der Luft ergaben.
Kesselwagen sind spezielle Güterwagen mit einem großen, meist zylindrischen Tankbehälter.
Sie werden vor allem für den Transport von Flüssigkeiten oder verflüssigten Gasen eingesetzt.
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