Wenn Verbrenner-Aus fällt: Dudenhöffer fürchtet Verlust von Auto-Jobs in die USA
Mit der Aufweichung der Frist für das Verbrenner-Aus in der EU erhoffen sich Deutschland und Frankreich Vorteile für hiesige Autobauer. Die Rechnung könnte aber nicht aufgehen, erklärt Autoexperte Dudenhöffer. Stattdessen könnten Jobs in die USA verloren gehen.
Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht die deutsch-französische Einigung auf eine Aufweichung der EU-Abgasvorschriften kritisch. Die Vereinbarung von Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron "klingt zunächst nicht unvernünftig, um zusätzliche Belastungen, auch für die Arbeitsplätze in der europäischen Autoindustrie zu vermeiden", erklärte er am Donnerstag. "Aber gleichzeitig öffnet sie die Importschranken für Autos mit Verbrennungsmotor, die europäische Autobauer in den USA hergestellt haben." Er gehe davon aus, dass so europäische Arbeitsplätze nach Übersee abwandern werden.
Es sei derzeit absehbar, dass Neuwagen mit Verbrennerantrieb in den USA "noch ein langes Leben haben". Würden die bisherigen Regeln ab 2035 greifen, könnten in den USA produzierte Verbrenner dann aber nicht mehr in der EU verkauft werden. "Deutsche Autobauer würden dann in den USA produzierte Verbrenner ausschließlich für die US-Käufer und einige kleinere andere Märkte anbieten. Jedenfalls nicht für die EU und wohl auch kaum nach China."
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.