Subtile Signale beachten - Darauf sollten Sie beim Katzenstreicheln achten
Katzen lieben Streicheleinheiten, doch dabei kann man einiges falsch machen. Missverständnisse entstehen oft, weil Menschen die Signale der Tiere nicht richtig deuten oder ihre Grenzen übersehen. Welche Fehler Sie beim Streicheln von Katzen vermeiden sollten, erklärt Katzenverhaltensexpertin Saskia Schneider.
Wie PETBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) erklärt, sollte man eine Katze nicht einfach anfassen. Vor allem fremde Tiere möchten zunächst selbst entscheiden, ob sie Kontakt wollen. Bieten Sie der Katze Ihre Hand zum Schnuppern an. Geht sie auf Abstand oder wirkt angespannt, sollten Sie auf Streicheleinheiten verzichten. Schmiegt sie sich an Sie, können Sie behutsam beginnen.
Katzen kommunizieren oft sehr subtil. Ein leichtes Zucken der Schwanzspitze oder der Ohren kann bereits bedeuten, dass sie genug haben. Wer diese Signale ignoriert, riskiert Abwehrreaktionen. Daher lohnt es sich, beim Streicheln die Körpersprache aufmerksam zu beobachten, besonders bei unbekannten Tieren .
Nicht jede Situation eignet sich zum Schmusen. Während des Fressens oder der Fellpflege möchten die meisten Katzen in Ruhe gelassen werden. Auch die Körperstellen spielen eine Rolle, denn Pfoten, Schwanz und oft auch der Bauch gelten als empfindliche Zonen. Deutlich beliebter sind Wangen, Kopf und oberer Rücken.
Streicheln kann entspannen, aber auch zu viel werden. Wer eine Katze zu lange oder zu intensiv streichelt, kann sie überreizen. Dann entlädt sich die aufgestaute Anspannung nicht selten mit Krallen oder einem Biss. Zudem mögen viele Katzen keine groben Bewegungen oder Streicheln gegen den Strich. Größtenteils bevorzugen sie ruhige, gleichmäßige Berührungen. Wer sich langsam herantastet und auf die Reaktionen des Tieres achtet, stärkt die Beziehung und vermeidet unnötigen Stress.
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