„Flascherl fürs Lackerl“: Initiative will Bäume in Wien vor Hundeurin schützen
In Österreichs Hauptstadt Wien startet eine kuriose Initiative: Pinkeln Hunde an einen Baum, sollen die Besitzer das Pfützchen wegspülen.
Was hat es mit der Aktion auf sich? Mit dem „Sackerl fürs Gackerl“ müssen Hundebesitzer bisher nur den Kot ihrer Vierbeiner beim Gassigehen wegräumen.
Mit dem „Flascherl fürs Lackerl“ soll auch der Urin in der Stadt Wien entfernt werden.
Die Kampagne „Schönes Gassi“ startet am Montag im Bezirk Neubau.
In dem dicht bebauten Stadtteil leben rund 700 Fellnasen.
Deren Pfützchen sollen Herrchen und Frauchen demnächst mit einer Wasserflasche wegspülen.
Die Gefäße stellt das Bezirksamt kostenlos zur Verfügung.
Für manche Hundebesitzer klingt die Aktion nach Schikane.
Wer sich an den feuchten Flecken an Bäumen und Straßenecken stört, der dürfte sich freuen.
Mit beidem hat die Aktion jedoch nichts zu tun.
Ziel der Initiative ist der Umweltschutz.
Hundeurin beschädigt Bäume Für die Bäume bedeutet der Hundeurin zusätzlichen Stress.
Laut den Initiatoren des Projektes verätzen die ammoniakhaltigen Ausscheidungen die Baumrinde und schwächen deren Schutzschicht.
Dadurch können Krankheitserreger und Pilze leichter in den Baumstamm eindringen und das Stadtgrün faulen lassen.
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