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Deutsche (38) in Athen verhaftet - Babyleiche mit 10 Messerstichen in Koffer entdeckt

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Deutsche (38) in Athen verhaftet - Babyleiche mit 10 Messerstichen in Koffer entdeckt

Athen (Griechenland) – Was sich hinter der Tür einer unscheinbaren Airbnb-Wohnung abspielte, schockiert selbst erfahrene Ermittler. Nach Beschwerden von Nachbarn rückte die Polizei an. In der Wohnung stießen die Beamten auf verstörende Zustände und machten schließlich einen grausamen Fund: In einem Koffer lag die eingefrorene Leiche eines Babys.

Seit rund einem Monat hatte ein Paar, ein Grieche (43) und eine Deutsche (38), eine Airbnb-Wohnung in Athen gemietet. Schon kurz nach ihrem Einzug häuften sich die Beschwerden aus der Hausgemeinschaft. Schließlich kam es zu einem Polizeieinsatz, wie die griechische Zeitung „Protothema“ berichtet.

Vor Ort trafen die Einsatzkräfte neben dem Paar zwei Jungen (9, 12), eine schwangere Jugendliche (15) sowie einen polizeibekannten Afghanen (26) an. Wie die Bewohner miteinander verwandt sind, ist bislang unklar. Die Ermittler wollen die genauen Familienverhältnisse nun mithilfe von DNA-Tests klären. Laut „Protothema“ gilt bislang lediglich als wahrscheinlich, dass die 15-Jährige die Tochter der Deutschen ist.

In der Wohnung herrschten verstörende Zustände. Als die Einsatzkräfte die Räume durchsuchten, fanden sie in einem Koffer die eingefrorene Leiche eines neun Monate alten Babys . Es soll zehn Stichverletzungen am Rücken aufgewiesen haben und bereits seit längerer Zeit tot gewesen sein.

Bei der Vernehmung soll der Grieche, der unter anderem wegen Zuhälterei polizeibekannt ist, versucht haben, den Tod des Babys zu erklären. Laut „Protothema“ behauptete er, es habe „die ganze Zeit“ geschrien. Statt ihres eigenen Babys habe man ihnen im Krankenhaus ein anderes gegeben, das er als „vom Teufel besessen“ bezeichnete. Weiter soll er ausgesagt haben: „Sobald es starb, kehrte Stille in unser Haus ein.“

Nach dem schockierenden Fund nahmen die Ermittler alle drei Erwachsenen fest. In der Wohnung entdeckten sie neben Drogen auch zahlreiche Sexspielzeuge sowie einen Laptop mit angeschlossener Kamera. Die 15-Jährige und die beiden Jungen (9, 12) wurden in Sicherheit gebracht und von Ärzten und Psychologen betreut. Es besteht der Verdacht auf sexuellen Missbrauch.

Auf BILD-Nachfrage hieß es aus dem Auswärtigen Amt, dass die Medienberichte bekannt seien: „Unsere Botschaft in Athen ist eingeschaltet und betreibt Sachverhaltsaufklärung.“

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