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Standort auf der Kippe?: VW-Werk Emden: Ministerpräsident Lies setzt auf mehr E-Autos

Stern ·
Standort auf der Kippe?: VW-Werk Emden: Ministerpräsident Lies setzt auf mehr E-Autos

Bei Volkswagen in Emden werden inzwischen ausschließliche E-Autos gebaut - dennoch droht dem Werk in Ostfriesland das Aus.

Ministerpräsident Lies betont dagegen das Potenzial des Standortes.

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sieht trotz der diskutierten Sparpläne bei Volkswagen eine klare Perspektive für das Werk im ostfriesischen Emden - und zwar im Bau von mehr Elektroautos. „Für mich als Ministerpräsident ist es nicht vorstellbar, dass wir hier keine Autos mehr bauen“, sagte der SPD-Politiker nach einem Standortbesuch mit Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) und Vertretern des Betriebsrates und der Gewerkschaft IG Metall.

Lies sagte, dass das Werk, in dem VW nach einer Milliardeninvestition ausschließlich E-Autos produziert, noch Kapazitäten habe. „Wenn wir oft darüber reden, warum sind Standorte an der einen Stelle teurer oder günstiger, dann hat das viel mit der Frage der Auslastung zu tun.

Hier ist noch Platz.

Hier können wir noch mehr Elektroautos bauen.“ Lies und Ministerin Hamburg sitzen als Vertreter des Landes Niedersachsen auch im VW-Aufsichtsrat, der nach Medienberichten an diesem Freitag zusammentritt.

Elektromobilität sei ein Wachstumsmarkt und VW dabei Marktführer in Europa, sagte der Ministerpräsident. „Wir müssen den Wachstumsmarkt der E-Mobilität mitdenken und über den Wachstumsmarkt eben auch zusätzliche Fahrzeuge produzieren und damit auch mehr Auslastung in die Standorte bringen.

Und dazu gehört mit Sicherheit Emden“.

Es brauche nun ein „sehr schnelles Signal“, dass der Bau von E-Autos in Ostfriesland Zukunft bei Volkswagen habe.

Volkswagen will weiter sparen Bei Volkswagen wird derzeit über weitere Sparmaßnahmen debattiert.

Der laufende Arbeitsplatzabbau - 50.000 Stellen bis 2030 - reicht aus Sicht des Vorstands um Konzernchef Oliver Blume nicht aus.

Im Raum steht der Abbau weiterer zehntausender Stellen.

Die VW-Werke Emden, Hannover und Zwickau sowie das Audi-Werk Neckarsulm stehen auf der Kippe.

Für sie gibt es laut Blume noch keine „keine wettbewerbsfähige Belegung für die 2030er-Jahre“.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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